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	<title>Aktiv Lernen</title>
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	<title>Aktiv Lernen</title>
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		<title>die sich anlehnen</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/die-sich-anlehnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2026 16:31:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das "Alles-ist-möglich"-Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Der Kopfstand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf meinem Desktop erscheinen random Naturbilder. Khao Phing Kan,&#160;eine etwa 20 Meter hohe Kalksteinformation in Thailand. Der Name bedeutet Hügel, die sich anlehnen. Und dieser eine Felsen, der aus dem Wasserspiegel herausragt, symbolisiert für mich jetzt sehr passend. Ich bin wieder soweit: Menschen? Tiere? Pflanzen? Steine sind okay. Dieser Felsen scheint so situativ, so kurzzeitig. [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Auf meinem Desktop erscheinen random Naturbilder. <em>Khao Phing Kan</em>,&nbsp;eine etwa 20 Meter hohe Kalksteinformation in Thailand. Der Name bedeutet <em>Hügel, die sich anlehnen</em>. Und dieser eine Felsen, der aus dem Wasserspiegel herausragt, symbolisiert für mich jetzt sehr passend. Ich bin wieder soweit: </p>



<h3 class="wp-block-heading">Menschen? Tiere? Pflanzen? Steine sind okay.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Felsen scheint so situativ, so kurzzeitig. Es gelingt ihm, mir einen menschlichen Moment zu symbolisieren, das Erleben einiger meiner Herzschläge vielleicht. Und doch steht er da sicher schon hunderte, wenn nicht tausende von Jahren im Meer. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um meine Emotionen zu einer Begegnung an seiner Symbolhaftigkeit abzuarbeiten, dafür ist dieser Felsen echt gut geeignet. Mit ihm vor Augen, kann ich meine Gedanken sortieren und herunter schreiben, denke ich noch &#8211; da geht es hier schon weiter, mein Leben mit Menschen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Augenrollen reicht nicht</h3>



<p class="wp-block-paragraph">So, erreicht jetzt die Begegnung von eben eine weitere Wendung und mit ihr wandeln sich auch meine Emotionen wieder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier gehen also meine Erlebnisse weiter und auch jetzt passt die Symbolkraft der Felsen noch &#8211; als stünde ein Berg Kopf.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Auf die Spitze getrieben</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das bringt mich gerade wirklich zum Nachdenken. Was ich jetzt verzweifelt zu vermeiden versuche, ist, dass wir hier jetzt ins Streiten geraten. Es ist sowieso schon verdammt heiß und während auch mein Temperament gerade hitziger wird, weil du weiterhin die Begegnung mit mir auf anderen Ebenen zum Thema suchst, lenkt mich das Bild dieses Felsen gut daran vorbei und bringt mich dazu, jetzt über mich und über uns mit Abstand zu schauen&#8230;Felsenberge, die sich anlehnen, ich muss innerlich lachen. Das ist gut.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Widerstände</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Alles ist jetzt besser, als in mein übliches Streitmuster einzusteigen. Meinen Widerstand, den ich sehr deutlich spüre, möchte ich, wenn möglich heute mal konstruktiv für mich nutzen. Ich bin bereit dabei auch über Umwege zu gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading"></h3>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Umweg auch, ich bete: <em>Gib mir Gelassenheit Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann und Kraft, Dinge zu ändern, die ich beeinflussen kann. Danke</em>, egal, Hauptsache es hilft.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nein, danke, ich möchte nicht tanzen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Was in all dem liegt, ist heute, einen Tag später, klarer denn je. Ich habe nicht eindeutig genug gesagt, dass ich sofort eine Auszeit und Abstand brauche. Für meinen Gesprächspartner nicht klar genug gemacht, dass mir die Nähe miteinander jetzt gerade mal wieder für mein Wohlbefinden zu viel ist. Es ist mir in meiner Angelegenheit dann dringend notwendig, deutlich zu kommunizieren: nein und lass sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ich tanze gern. Nur eben jetzt nicht.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist deshalb unter anderem so schwierig, weil die bessere Verständigung aus meiner Sicht nur durch mehr persönliche Klarheit kommen kann. Und dafür brauche ich einen möglichst ungestörten Freiraum. Tja, aber da sind genau in dem Moment wohl seine Bedürfnisse im Weg. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Schwierig, sich miteinander abzustimmen und auszuhalten, dass zwei Partner manchmal sehr verschiedenes beieinander suchen&#8230; und finden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine persönliche Suchrichtung ist also auch einmal mehr, zu schauen, womit ich mich vom Gesprächspartner immer wieder aufs Parkett ziehen lasse. Ganz abgesehen davon, worin seine Lust besteht, immer mal wieder ein Tänzchen mit mir herauszufordern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Symbolkraft steckt heute auch in der Aussage;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sind ganz im Gegenteil. Wie diese Felsformation in Phuket, <em>Khao Phing Kan</em>, thailändisch für: <em>die sich anlehnen</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sehen uns. Manu Dillenburg-Lux</p>
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		<title>Emotionale Präsenz</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/__trashed/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 11:06:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Kopfstand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bleibe! Ich habe eben ein kleines Büchlein gelesen, das mir eine Freundin vor ein paar Monaten statt Blumen mitgebracht hat. Es geht um Achtsamkeit, Erzählt wird ein Märchen vom kleinen Jetzt. Das passt sehr gut in meine Gedanken und Gefühlswelt. Der Markt ist seit Jahren voll davon. Und da ich mich im Bereich der sozialemotionalen [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Bleibe!</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe eben ein kleines Büchlein gelesen, das mir eine Freundin vor ein paar Monaten statt Blumen mitgebracht hat. Es geht um Achtsamkeit, Erzählt wird ein Märchen vom kleinen Jetzt. Das passt sehr gut in meine Gedanken und Gefühlswelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Markt ist seit Jahren voll davon. Und da ich mich im Bereich der sozialemotionalen Resilienz berufsmäßig immer schon tummele, läuft mir gewissermaßen manchmal das Blut aus den Ohren, weil es dabei selbstverständlich immer um das Thema Achtsamkeit geht. Ich habe mich satt gesehen, an den Affirmationskärtchen, Spruchsammlungen, Ratgeberbüchlein und Bastelanleitungen, mit den guten Fingerzeigen, die neuerdings immer mehr ein Winken mit dem Zaunpfahl sind. Nur dass diese guten Empfehlungen alleine, zu meinem Leidwesen, einen Menschen nur sehr selten auch wirklich ins Handeln führen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Angeboten werden Gemeinplätze, die wie ein billiges Pralinensortiment wirken &#8211; Du probierst alle Schokohappen durch, aber die schmecken alle gleich und am Ende hast du dich überfressen und dir ist speiübel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ABER &#8211; an diesem Märchen vom Jetzt fand ich dann doch heute etwas, was mich berührt hat, nämlich genau den Aspekt in der Achtsamkeitsthematik, der einen dann wirklich zum Handeln ermächtigt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zeit und Raum</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Punkt, der berührt hat, womit ich inhaltlich arbeite, wenn es um die Frage und Aufgabe einer emotionalen Präsenz geht, ist nämlich nicht nur die Achtsamkeit, bezogen auf den zeitlichen Aspekt. Also nicht nur die Aufmerksamkeit, losgelöst von Vergangenheit und Zukunft, um sich einmal auf das Momentum des Jetzt zu konzentrieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht darum, die gesamte Realität des Raumes zu realisieren, also das <em>Hier! </em>, meinetwegen, das gesamte <em>System</em> ebenso zu realisieren. Gehören physikalisch zusammen, Zeit und Raum. Ist so. Machste nichts dran, kommt einem phrasenmäßig sofort in den Sinn: Hier liegt aber der Irrtum und mit ihm die Chance. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Zeit kannst du nicht verändern, den Raum schon</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das widerhole ich doch sofort mal: die Zeit kannst du nicht verändern, den Raum gestaltest du aber immer schon mit.</p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Sein</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Und damit sind wir an dem alles entscheidenden Punkt angekommen, deiner eigenen Existenz. Du bist Energie, Shi, Kraft. Deine Lebensenergie ist in diesem Raum und du wirkst mit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bewusst sein!</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht immer darum, sich Zeit zu geben, sich der eigenen Lebenskraft bewusst zu sein und den Raum proaktiv mit umzudekorieren, wenn man es mal so ausdrücken will &#8211; bestmöglich, unter gezieltem Einsatz der eigenen Kraft. Selbststeuerung ist möglich. Priorisieren und Abwägen ist nötig. Selbstüberwindung ist möglich. Die eigenen geistigen Begrenzungen durch beklemmende und hemmende Glaubenssätze überwinden, ist erforderlich. Wissen, was mir persönlich hilfreich wäre, um den nächsten Schritt zur Veränderung meines bisherigen Verhaltens zu tun, ist wertvoll.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Entschlüsselt, Beschluss, Entschlossenheit &#8211; just do it!</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt und Hier. Sei raumgreifend. Nimm deinen Platz ein. Gib deine Stimme ab. Ecke an. Teile dich mit. Gib dich zu erkennen. Dekoriere die Hölle um. Mach es auf deine Weise. Alles, was wahrgenommen wurde, kann kommuniziert werden. Du kannst deiner Wahrnehmung trauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sehen uns, Manu Dillenburg-Lux</p>



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		<item>
		<title>Landschaften der Zwischentöne</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/landschaften-der-zwischentoene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2026 17:51:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Kopfstand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>wo Gegensätze ineinanderfließen Dort, wo Gegensätze nicht länger gegeneinander kämpfen, sondern sich berühren, entsteht ein Zwischenraum: ein stilles Drittes zwischen zwei Wirklichkeiten. Betrachtet man diesen Moment von außen, verliert die Auseinandersetzung ihre bloße Schärfe und offenbart etwas Schöpferisches. Aus Reibung wird Erkenntnis, aus Differenz Bewegung. Vielleicht liegt gerade darin der verborgene Sinn mancher Konflikte &#8211; [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">wo Gegensätze ineinanderfließen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dort, wo Gegensätze nicht länger gegeneinander kämpfen, sondern sich berühren, entsteht ein Zwischenraum: ein stilles Drittes zwischen zwei Wirklichkeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Betrachtet man diesen Moment von außen, verliert die Auseinandersetzung ihre bloße Schärfe und offenbart etwas Schöpferisches. Aus Reibung wird Erkenntnis, aus Differenz Bewegung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht liegt gerade darin der verborgene Sinn mancher Konflikte &#8211; dass zwei Perspektiven nicht übereinander siegen müssen, sondern einander erweitern können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Raum werden neue Sichtweisen möglich, neue innere Landschaften, neue Formen des Handelns. Nicht nur miteinander, sondern auch jeder für sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn manchmal entsteht Entwicklung genau dort, wo Gewissheiten ihre Härte verlieren und Menschen beginnen, die Zwischentöne wahrzunehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Zwischenraum zwischen den Gegensätzen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht jeder Mensch betritt diesen Zwischenraum mit derselben inneren Sicherheit. Manche erleben Zwischentöne nicht als Weite, sondern als Verunsicherung. Wo Grenzen verschwimmen, entsteht für sie kein schöpferischer Raum, sondern der Verlust von Halt. Eindeutigkeit wird dann eher zu einer Form emotionaler Sicherheit &#8211; ein Versuch, innere Spannungen zu ordnen, Widersprüche zu beruhigen und die Komplexität menschlicher Nähe kontrollierbar zu machen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn Ambivalenz Angst macht</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ambivalenz kann anstrengend sein. Sie verlangt die Fähigkeit, Gegensätzliches gleichzeitig zu halten: Liebe und Enttäuschung, Nähe und Distanz, Sehnsucht und Angst. Nicht jeder wurde im Leben darin begleitet, diese Vielschichtigkeit als etwas Tragbares zu erfahren. Manche mussten früh lernen, Gefühle zu sortieren, bevor sie sie verstehen durften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So entsteht häufig das Bedürfnis nach Klarheit um jeden Preis &#8211; nach richtig oder falsch, Nähe oder Rückzug, Schuld oder Unschuld. Nicht unbedingt aus Härte, sondern oft aus einem tiefen Wunsch nach innerer Stabilität. </p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Die Schönheit der Zwischentöne</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Andere hingegen, empfinden gerade in den Zwischentönen eine besondere Form von Lebendigkeit. Sie erleben das Uneindeutige nicht als Bedrohung, sondern als Tiefe. Für sie liegt Schönheit nicht im endgültigen Urteil, sondern im offenen Verstehen; nicht im Entweder-oder, sondern in den feinen Übergängen dazwischen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie wissen, dass Menschen widersprüchlich sein dürfen. Sie wissen, dass Nähe nicht jede Fremdheit auflöst und dass Wahrheit oft mehrere Gesichter trägt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Fähigkeit Widersprüche auszuhalten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist die Fähigkeit, Zwischentöne zu genießen, weniger eine Frage der Persönlichkeit, als eine Form innerer Beweglichkeit &#8211; die Bereitschaft, sich berühren zu lassen, ohne sofort entscheiden zu müssen, was gut oder schlecht, richtig oder falsch ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer Ambivalenz aushalten kann, muss nicht jeden Konflikt auflösen und nicht jedes Gefühl sofort ordnen. Zwischen den Polen entsteht dann Raum: für Neugier, für Entwicklung, für neue Sichtweisen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn Beziehung atmen darf</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dort, wo Ambivalenz nicht abgewehrt werden muss, kann Beziehung atmen. Und wo Beziehung atmen darf, entsteht jener seltene Raum, in dem Entwicklung nicht durch Kontrolle geschieht, sondern durch gegenseitiges Erkennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht sind es gerade die Zwischentöne, in denen Menschen einander am tiefsten begegnen &#8211; nicht trotz ihrer Widersprüche, sondern durch sie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sehen uns, Manu Dillenburg-Lux</p>
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		<title>eingemauert, oder !?</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/eingemauert-oder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 16:44:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das "Alles-ist-möglich"-Buch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitunter kommt es vor, dass man in zwischenpersönlichen Beziehungen, wie in einem Labyrinth umherirrt. Man versteht sich nicht und rennt manchmal aneinander vorbei. Da ist der Wunsch nach Kontakt spürbar, es bleibt jedoch oberflächlich. Gibt es dann plötzlich Situationen, in denen man sich begegnet, erscheinen sie einem zu aufdringlich, zu spontan, zu nah, um das [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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<p class="wp-block-paragraph">Mitunter kommt es vor, dass man in zwischenpersönlichen Beziehungen, wie in einem Labyrinth umherirrt. Man versteht sich nicht und rennt manchmal aneinander vorbei. Da ist der Wunsch nach Kontakt spürbar, es bleibt jedoch oberflächlich. Gibt es dann plötzlich Situationen, in denen man sich begegnet, erscheinen sie einem zu aufdringlich, zu spontan, zu nah, um das Wichtige auf den Punkt zu bringen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ungünstiges Timing &#8211; gefühlvolles Tempo</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann, statt man sie zur Ansprache der schwierigen Empfindungen miteinander nutzen könnte, verspiegeln sie die Antworten wieder nur und führen doch nur in eine Sackgasse oder manchmal noch tiefer rein und vom Ausgang und der konstruktiven Verständigung mit dem Anderen weg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir brauchen drei Dinge von beiden Seiten:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verbindlichkeit</p>



<p class="wp-block-paragraph">symbolische Sprache statt Agieren</p>



<p class="wp-block-paragraph">und die Fähigkeit, Beziehung nicht nur zu wünschen. sondern aktiv mitzugestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Beispiel: Er sprach an, dass es ab jetzt einmal im Monat irgendwie etwas geben soll, wo das &#8222;WIR&#8220;   Raum bekommen soll. Diese Vorstellung wurde bislang nicht umgesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese nicht umgesetzte Wir-Zeit ist deshalb fast ein Symbol: Die Idee existiert, sie materialisiert sich noch nicht im Handeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie ist das mit der Beziehungsfähigkeit unter Belastung? Denn diese entscheidet, ob Menschen gemeinsam Entwicklung erzeugen können, oder ob einer der Partner dauerhaft die psychische Hauptarbeit der Beziehung übernimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich frage mich: Warum bin ich überhaupt in dieses  Labyrinth hineingeraten?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Antwort: In der Hoffnung, dass sich jetzt tatsächlich ein reiferer gemeinsamer Raum stabilisiert. </p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Unsere Beziehung ist mir wichtig. Du bist mir wichtig. Ich denke viel nach, über das &#8222;Wir&#8220;, das wir sind und das &#8222;wir&#8220; das wir sein könnten. Störe mich also nicht bei meinen tiefen Gedanken, denn dahinter verbirgt sich ein Bedürfnis, das ich mir dringend selbst klar machen muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich gebe dir Zeit für Deinen Weg. Und Gib mir Zeit für meinen Weg? Aber: Wie verlieren wir einander unterwegs nicht aus den Augen? Im besten Falle nehmen sich unsere Herzen noch wahr. Ich meine schon, dass das so ist. Deshalb, wie eben schon erwähnt, bin ich in dieses Labyrinth hineingeraten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie finden wir nur den Zauber, der uns wieder aus dem Labyrinth führt? Wo ist der Raum, in dem wir das &#8222;Wir&#8220; neu erfinden?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mir scheinst du derzeit sehr stark mit der Organisation deines inneren Überlebens beschäftigt zu sein. Herzinfarkt, Depression, Helfersysteme, familiäre Verpflichtungen, Arbeit &#8211; das alles bindet enorme psychische Ressourcen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr Selbstbezogenheit, höhere Konfliktempfindlichkeit, weniger Mentalisierungsfähigkeit unter Stress und paradoxerweise manchmal auch weniger fähig zu sein, zu Gegenseitigkeit, obwohl Du das ja bewusst willst. Ich erkenne das alles an. Und wirklich, ich freue mich sehr darüber, das von dir zu wissen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber:  Mir geht es nicht darum, wie ich Dich noch besser verstehen kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt geht es mir vielmehr um die Frage: Kann zwischen uns beiden etwas entstehen, das größer ist als Deine Krise und größer ist, als meine Anpassungsgeschichte?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte weder pathologisieren, noch bemuttern &#8211; aber auch nicht dauerhaft diejenige sein, die die strukturelle Reife der Beziehung trägt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte wieder Leichtigkeit und Freude am Miteinander und eine schöne Beziehung auf Augenhöhe. Brauchte es einen Zauberspruch dazu, dann wäre es dieser:</p>



<p class="wp-block-paragraph"> Inschrift am Tor von Moria</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;<em>Sprich Freund und tritt ein.</em>&#8222;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sehen uns, Manu Dillenburg-Lux</p>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>runterschreiben</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/runterschreiben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2026 14:39:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Kopfstand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute habe ich überraschend Zeit für mich und was passiert? Gleich sind da wieder kritische Stimmen in mir: nicht die kostbare Zeit verdaddeln, nicht die Chancen versäumen, nicht das Potential, für etwas sinnvolles vergeuden. Lauter hohe Erwartungen an mich selbst. Das nervt. Mit meinem Denken gehe ich mir gerade selbst auf den Keks &#8211; dabei [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Heute habe ich überraschend Zeit für mich</p>



<p class="wp-block-paragraph">und was passiert? Gleich sind da wieder kritische Stimmen in mir: nicht die kostbare Zeit verdaddeln, nicht die Chancen versäumen, nicht das Potential, für etwas sinnvolles vergeuden. Lauter hohe Erwartungen an mich selbst. Das nervt. Mit meinem Denken gehe ich mir gerade selbst auf den Keks &#8211; dabei fing ich es doch heute morgen im Grunde einmal so gut an:</p>



<h3 class="wp-block-heading">auf kleiner Flamme</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Als Erstes mache ich es mir gemütlich, einen Tee, Earl Grey und ein Schokoladenbrot &#8211; das Höchste der Gönnung, Dattelschoki auf einem Vollkornbrot, mir selbst kredenzt auf einem schönen Teller, Kerze an, eine Badewanne, eine Gesichtsmaske &#8211; erstmal total relaxed drei Seiten Tagebuch schreiben &#8211; Gedanken purzeln aufs Papier, alles möglich , alles gut, soweit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bleibe dran, ich werte nicht, nehme nur zur Kenntnis&#8230;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Funken </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dann kommen feurige Gedanken auf, was ich zu erledigen habe, bedeutsame Nachfrage an den Verlag, wegen noch ungeklärter Sachlage zu unseren Korrekturen&#8230;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Feuer </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Raketenstufe 1&#8230; Könnte ich jetzt ja endlich in Ruhe machen &#8211; was sich als Trugschluss erweist, denn ich finde den link zur Vorschau nicht, von der ich der Autorenberatung den Screenshot schicken sollte, &#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Raketenstufe 2 &#8230;wenn ich nur könnte, wie ich wollte&#8230;ich empfinde Stress..</p>



<p class="wp-block-paragraph">Raketenstufe 3&#8230;ich schaue auf die Uhr, ich ärgere mich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Raketenstufe 4&#8230;Warum nur? Ich habe doch überraschend Zeit für mich und den Anspruch, es mir gut gehen zu lassen, mir selbst Gutes zu tun. Ich will immer zu viel auf einmal, auch zu viel des Guten. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Löschen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade eben noch, habe ich ein Interview gehört, mit einem Shaolin Meister, der dies bestätigt: jeder hat so seine angeeigneten, anerzogenen Muster. Und ein wesentlicher Teil der tiefenpsychologisch verankerten Beweggründe unserer Eltern, uns dies oder jenes eindringlich zu vermitteln, sind deren ureigenen Ängste und Nöte. Es ist schon mal ganz gut, sich diesen Fakt und den Unterschied zum eigenen Leben erst einmal bewusst zu machen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">die Windrichtung stimmt schon mal</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist heute wieder passiert, das Muster erkenne ich wieder und jetzt kann ich es anders machen. Wieder einmal zulassen, dass ich Ansprüche an mich stelle, die wohl nicht so kopfgesteuert funktionieren. Auch das Relaxen funktioniert nicht, mit dieser Angestrengtheit des Willens. Aber es ist schon einmal klar, dass ich seit meiner Kindheit an mich und den Umgang mit meiner Zeit, anspruchsvolle Vorstellungen hege, die schon meine Eltern hatten. Wobei auch klar ist, dass es meinen Eltern völlig fremd war, im Nichtstun zu verweilen und Regeneration zwar ein schönes Wort, aber keinesfalls eine auf gesunde Weise praktizierte Erfahrung war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um so mehr will! ich das können, weil mein Verstand es weiß, wie gut das ist. Das Schlimme ist, es soll bei mir auf Knopfdruck funktionieren, weil ich ja noch so viele andere Dinge machen will, wenn ich erst top erholt bin :- ) lol</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Tatsächlich ist mir bewusst, Erholung und Entspannung sind vielfältig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einatmen und Ausatmen sind natürlich. Sich darauf zu konzentrieren macht Sinn. Die Gedanken beobachten, jedoch ohne sie zu bewerten, ist eine Kunst, die man üben und erlernen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ach ja und die Autorensprechstunde habe ich für heute verpasst, weil ich den Fehler auf der Internetseite des Verlages nicht gefunden habe, dafür aber wieder einmal bei mir selbst <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p class="wp-block-paragraph">Also ja, runterschreiben hilft mir jedesmal. Heute zum Beispiel, bin ich wirklich von meinem besonderen Anspruch an die erholsame Me Time auf den Boden der Tatsachen runtergekommen. Ich habe nämlich alles geschafft, was bedeutsam war heute. Nervennahrung aufgenommen, nach kurzer Aufregung, meine Gemütsruhe durch Klarheit zurückgewonnen und das Gespräch für die telefonische Autorenberatung am Donnerstag perfekt vorbereitet. Es geht doch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sehen uns, Manu Dillenburg-Lux</p>
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<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex"></div>



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		<title>L.(I).E.B.E.N</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/l-i-e-b-e-n/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2025 15:21:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Kopfstand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wunder Es gibt ein Polaroidfoto meiner Mutter. Das muss etwa 39 Jahre alt sein. Dieses besondere Selfie zeigt sie, wie sie mir einen Brief schreibt. Damals hat sie für mich dieses Foto und einen Brief in den Umschlag gepackt. Es war der letzte Brief, den meine geliebte Mama mir geschrieben hat, denn danach wurde sie [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Wunder</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt ein Polaroidfoto meiner Mutter. Das muss etwa 39 Jahre alt sein. Dieses besondere Selfie zeigt sie, wie sie mir einen Brief schreibt. Damals hat sie für mich dieses Foto und einen Brief in den Umschlag gepackt. Es war der letzte Brief, den meine geliebte Mama mir geschrieben hat, denn danach wurde sie krank und starb.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Not macht erfinderisch</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe, als ich erfahren hatte, dass sie sterben muss, den Brief und alle Fotos von Ihr weggepackt. In meiner emotionalen Notlage hielt ich das für eine gute Idee,  aus der Angst heraus, nach ihrem Tod mit den Fotomomenten und Briefen emotional überfordert zu sein. Ich dachte mir, wenn ich meine lebendige Mutter nicht behalten kann, was machen dann die Fotos und Briefe erst mit mir, in meiner Trauer. Nie zuvor mit dem Tod konfrontiert, hatte ich eine unvorstellbare Angst vor meinem Erleben der Trauer. Ist das gut erklärt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie auch immer vorgestellt, kam die Trauer dann in ihrer Realität für mich wirklich ganz anders in mein Leben. Es war nämlich so, dass in der ersten Phase all meine schönen Bilder und Erinnerungen überlagert waren, von den verstörenden Eindrücken der letzten Phase der Chemotherapie. Und alle schönen, lebendigen Erlebnisse mit meiner jungen, lebenslustigen Mutter, Freundin, Retterin in allen Nöten, waren mir auf einen Schlag nicht mehr zugänglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In meiner jetzt wirklichen Not, suchte ich die Briefe und Fotos, die ich versteckt hatte, vergebens. Und dabei brauchte ich doch so dringend ein Zeichen von ihr,  das mir Halt geben konnte. Immerhin war ich einen Monat zuvor selbst zum ersten Mal Mutter geworden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe mich tatsächlich wirklich nie wieder in meinem Leben derart verloren gefühlt, wie in diesen ersten Stunden, kurz nachdem meine Mutter tot war. Mit meiner panikartigen Suche nach den Bildern und Briefen befand  ich mich vollkommen out of Order. </p>



<h3 class="wp-block-heading"></h3>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">In der dunkelsten Stunde beginnt der Tag</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich nahm das Wunder Gestalt an, als ich schlussendlich in meiner dunkelsten Stunde, das oben beschriebene Polaroid wiederfand. Mit diesem Foto öffnete sich der Zugang wieder, zu der Kraft der Liebe zum Leben, die mir meine Mutter gezeigt hat. Ich stellte mir vor, was sie mir jetzt schreiben würde, wozu sie mir raten würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute gab es auch wieder so eine Situation, in der ich das Foto fand. Ich lasse mich immer wieder gern davon inspirieren, wie lebendig und lustig meine Mutter sein konnte und auch menschlich, verletzlich und ehrlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sehen uns, Manu Dillenburg-Lux</p>



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		<title>Raus aus der Bredouille &#8211; endlich resilient</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/r-wie-resilienz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2025 19:37:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Kopfstand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rotieren Auf dem Weg Richtung Lösung gesunde Bewältigungsfähigkeiten finden und mitnehmen, ist manchmal gar nicht so einfach, da man sich kontraproduktives Denken und ein selbstschädigendes Verhaltensmuster oft über Jahre angewöhnt hat. Mitunter schleichen sich irgendwann solche Handlungsmuster ein und werden zur festen Gewohnheit im Umgang mit sich selbst. Und diese negativen Weisen mit sich selbst [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Rotieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Weg Richtung Lösung gesunde Bewältigungsfähigkeiten finden und mitnehmen, ist manchmal gar nicht so einfach, da man sich kontraproduktives Denken und ein selbstschädigendes Verhaltensmuster oft über Jahre angewöhnt hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitunter schleichen sich irgendwann solche Handlungsmuster ein und werden zur festen Gewohnheit im Umgang mit sich selbst. Und diese negativen Weisen mit sich selbst umzugehen, müssen nicht einmal der frühen Kindheit entstammen. Es gibt eine Vielzahl von Lebenszusammenhängen, die zu destruktiven Verhaltensweisen verführen können&#8230;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ruminieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mich schnell von nachteiligen Erfahrungen zu erholen, ist besonders dann nicht so leicht, wenn ich mich zum Beispiel erstmal gründlich ärgern will.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch weiter komme ich vom Ziel ab, wenn ich dem Irrglauben verfalle, dass der Andere mich ärgern will. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und es geht noch tiefer in den Morast destruktiven Denkens, wenn ich mir einrede, aus vorherigem Fehlverhalten in die Fänge eines Fluches geraten zu sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der betonharte Grundsatz in mir, es sei mein persönliches Schicksal, das schlechteste aller Lose gezogen zu haben, setzt mich dann so richtig fest. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Realisieren </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kann diese negativen Verhaltensmuster pflegen und trainieren, wie ein Hochleistungssportler &#8211; Quelle misère! und versinke damit dann im wahrsten Sinne des Wortes im menschlichen Elend. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Über vergangene Fehler reflektierend, unfähig, die Schleife der Selbstvorwürfe zu durchbrechen, drohe ich im eigenen Denken zu ertrinken, während ich doch glaube nach einem Ausweg zu suchen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Reflektieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Destruktives Denken als selbstschädigendes Verhalten zu erkennen und die Struktur, in der ich dazu kam, zu überwinden und aufzubrechen aus belastenden Lebensumständen, kann ich jederzeit in Angriff nehmen und lernen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading"></h3>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Resilienz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wie gehe ich in Richtung Lösung mit den unterschiedlichsten Widerständen um und was hilft mir sogar einen Nutzen aus Niederlagen, Schicksalsschlägen zu entwickeln und Krisen bestmöglich als Wendepunkte zu begreifen, um an ihnen zu wachsen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Richtung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Folgende Merkmale sind richtungsweisend für das Mindset, resilienter Menschen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">prozessorientiert sein</p>



<p class="wp-block-paragraph">lösungsorientiert und nicht auf ein Ziel fixiert sein</p>



<p class="wp-block-paragraph">sowohl die Krise als eine Möglichkeit im Prozess anerkennen, als auch die mit der Krise verbundenen Gefühle akzeptieren</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lösungen erfinden</p>



<p class="wp-block-paragraph">Probleme nicht allein lösen wollen</p>



<p class="wp-block-paragraph">sich nicht als Opfer fühlen wollen</p>



<p class="wp-block-paragraph">sich selbst wichtig, aber nicht&nbsp;zu wichtig nehmen</p>



<p class="wp-block-paragraph">nicht sich selbst die Schuld am Ganzen der Krise zuschreiben und daher die Krise auch nicht als eine&nbsp;Bestrafung der eigenen Person&nbsp;hinnehmen</p>



<p class="wp-block-paragraph">zuversichtlich sein und bleiben wollen</p>



<p class="wp-block-paragraph">voraus planen, im Frieden mit der Wechselhaftigkeit und der de facto Unberechenbarkeit des Lebens</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was kommt, ist immer wieder etwas anderes, als die Summe der vorherigen Erfahrungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von daher, Überraschungen willkommen heißen und für sich selbst immer weiter lernen wollen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sehen uns, Manu Dillenburg-Lux</p>
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		<title>Schön schwierig</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/schoen-schwierig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2025 19:43:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Kopfstand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen,ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin. —- Indianische Weisheit Es gibt Dinge, die mir wichtig sind &#8211; da greife ich dann eher ein, als bei solchen, die mir jetzt gerade mal nicht so bedeutsam sind. Oft erwarte ich von anderen, dass ihnen  die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading"><strong>Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen,<br>ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin. </strong><em><strong>—- Indianische Weisheit</strong></em></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Dinge, die mir wichtig sind &#8211; da greife ich dann eher ein, als bei solchen, die mir jetzt gerade mal nicht so bedeutsam sind. Oft erwarte ich von anderen, dass ihnen  die gleichen Dinge genau so wichtig oder unwichtig sind, wie mir selbst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Welt hat unendlich viele Facetten. </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Je mehr ich die unterschiedlichen Ansichten der Welt nachvollziehen kann, desto vielfältiger wird mein Blick. Und es wird komplizierter, weil ich mehr Dinge berücksichtige. Sich in die Lebens-, Gefühls- und Gedankenwelt anderer hinein zu versetzen, ist manchmal ganz schön schwierig. Haben wir bestimmte Erfahrungen schon selbst gemacht, funktioniert es leichter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch auch dann sehen wir die Welt immer nur durch unsere ganz persönliche Brille. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn uns andere auf etwas aufmerksam machen, kann uns das weiterbringen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Es liegt ein Gewinn darin &#8211; wie ein Geschenk &#8211; zunächst noch verpackt.</h3>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Habe ich Lust zu erfahren, was anderen Menschen wertvoll ist? Bin ich neugierig, auf welchen Wegen sie unterwegs sind und welche guten Absichten sie verfolgen? Bin ich bereit zu fragen, welche Herausforderungen, Chancen oder Hindernisse sie für sich wahrnehmen?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum, zur Hölle, sollte ich das tun?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Na ja, weil es himmlische Gefühle bringen kann. Es kann Spaß machen, zu forschen, was andere Menschen bewegt oder davon abhält, sich zu bewegen. Zu hören, an welchen Orten Menschen gerne einmal wären und welche Erlebnisqualität sie sich davon versprechen, ist immer wieder faszinierend und absolut erstaunlich. Ich persönlich liebe es wirklich und habe es mir zum Beruf gemacht, danach zu fragen, warum Menschen so oder so ticken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nehmen Sie doch mal Anstoß an dem, was anderen offenbar persönlich wichtig ist. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Gehen Sie in Ihrer Phantasie ein Stück mit. </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bleiben Sie bei einem solchen Gedankenspaziergang in der Erlebniswelt des anderen ruhig auch einmal stehen. Sehen Sie sich um. Vielleicht erkennen Sie dann deutlicher, warum es ihm vor Ort nicht reizvoll erscheint, sich in bestimmter Weise oder Richtung fortzubewegen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Stoßen Sie doch mal ein freundliches Gespräch über die persönlichen Beweggründe an!</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sehen uns, Manu Dillenburg-Lux</p>
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		<title>Spielverderber</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/spielverderber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2025 19:02:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Kopfstand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt Verhaltensweisen bei Kollegen, die uns den Arbeitsalltag schwierig machen. Unser Traum Einer für Alle und Alle für Einen. Die Realität: Alle, bloß der nicht! Störenfriede und Spielverderber machen uns das Leben schwer. Sie sind rücksichtslos, faul, hinterhältig, stänkern und sähen Zwietracht und bringen mit ihrer Art, sich zu verhalten, zusätzliche Belastung in den [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Verhaltensweisen bei Kollegen, die uns den Arbeitsalltag schwierig machen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Unser Traum <em>Einer für Alle und Alle für Einen</em>. Die Realität: <em>Alle, bloß der nicht!</em></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Störenfriede und Spielverderber machen uns das Leben schwer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie sind rücksichtslos, faul, hinterhältig, stänkern und sähen Zwietracht und bringen mit ihrer Art, sich zu verhalten, zusätzliche Belastung in den Arbeitsprozess. Oft nimmt das anstrengende Verhältnis zu ihnen einen großen Raum in privaten Gesprächen ein und bald schon ist das Ganze eine ausgewachsene persönliche Belastung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Moment mal&#8230;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte noch nie keine Lust zur Arbeit zu gehen. Jetzt, aber, seit diese Person da ist, bin ich nur noch genervt, gestresst, schlafe ich schlecht , bin selbst nach einem Wochenende kaum erholt…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich nur an den Larry denke, könnt ich kübeln&#8230;</p>



<h3 class="wp-block-heading">…zu viel Energie geht flöten, wegen Pfeifen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesen Tricks, bringen Sie die Arbeitsbeziehung mit bedeutend weniger Energieaufwand für sich selbst wieder ins Lot:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einmal genauer betrachtet: Was ist Ihr eigener Beitrag?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Offensichtlich gibt es irgendetwas, das Sie selbst an dem Verhalten der Person interessiert. Denn sonst nähmen Sie es nicht wahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie fokussieren dieses Verhalten und lassen sich damit ablenken und widmen dem Verhalten und seiner Wirkung auf Sie selbst Ihre Aufmerksamkeit. Sie lassen es zu, sich von diesem Verhalten und seiner Wirkung faszinieren zu lassen. Sie verbringen Zeit mit diesem Verhalten und Sie selbst bauen eine Beziehung zu diesem Verhalten der Person auf – egal ob Sie sich hinwenden zu etwas oder jemandem oder ob Sie etwas oder jemanden bewusst ablehnen, Ihre Energie folgt Ihrer Aufmerksamkeit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sie ärgern sich.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt auch für Sie kein sinnloses Verhalten. Alles Verhalten findet ja im konkreten Kontext statt. Allerdings ist zu bedenken, dass  auch Ihre vor- und unbewussten Anteile dazu beitragen, dass Sie sich ärgern und Sie jemand triggert. Das muss dieser Larry nicht einmal beabsichtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie können sich zwar das Gespräch wünschen, dazu ist es jedoch zuerst einmal günstiger Distanz zu gestalten, denn </p>



<h3 class="wp-block-heading">offenbar ist der Andere wie Du selbst, </h3>



<p class="wp-block-paragraph">zumindest&nbsp;mal in diesem Punkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und mit der Nase an der Leinwand, zu viel Nähe, erkennst Du nicht den Rembrandt</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wählen Sie den Weg aus dem Dilemma.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sie können das abstellen, wenn Sie sich dafür entscheiden, nicht mehr nur entweder oder zu denken.  </p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Welche Möglichkeiten gibt es noch, außer sich über diese Person und Ihr Wirken zu ärgern?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Hilfreiche Grundeinstellung: </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade jetzt ist mir an einer respektvollen Arbeitsbeziehung gelegen. Das heißt: Ich respektiere alles und akzeptiere nicht alles.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Bestimmungen helfen im Umgang mit schwierigen Kollegen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die eigene Mitte aufsuchen &#8211; innere Balance finden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sich erfrischen, herunter kühlen, sich sehr bewusst etwas Gutes tun</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sich hinterfragen &#8211; das Dings ist eine exzellente Lernchance</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nach außen geschlossen sein &#8211; die eigene Integrität pflegen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Also nicht spotten oder gar lästern, sondern&#8230;</p>



<h3 class="wp-block-heading">&#8230;geordneter Rückzug. </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei hilft Folgendes als Fokus: </p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Lärm geht, die Stille bleibt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt da so ein paar physikalische Gesetze, denen wir auch in zwischenpersönlichen Dingen Folge leisten müssen, da beißt die Maus keinen Faden ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geben Sie sich selbst und dem Anderen also Raum, um&nbsp;die Dinge, die miteinander&nbsp;gemacht werden,&nbsp;auszuwerten. Das geht dann am besten erstmal allein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ach ja und denken Sie daran, alles, was Sie gut wahrgenommen haben. können Sie in klarer Gestalt kommunizieren, so oder so. Manchmal braucht es klare Worte, manchmal ist jedes Wort überflüssig, weil Sie selbst die Klarheit verkörpern. Immer viel Erfolg!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sehen uns, Manu Dillenburg-Lux</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vor Sonnenaufgang</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/ueberlegungen-vor-sonnenaufgang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2025 03:48:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Kopfstand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zurückfinden Anfang 2025 hatte ich eine geplante Fuß OP. Das waren zwölf Wochen Auszeit meiner üblichen Bewegungsgewohnheiten und damit ein bewusster Bruch des Alltäglichen. Eine Menge neuer Problemlagen und die Notwendigkeit kreativer Notlösungen hatte ich ebenso erwartet, wie, dass es schmerzhaft werden würde. Schmerzhaft, nicht nur für den Fuß, sondern insgesamt wegen der temporären Veränderungen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Zurückfinden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang 2025 hatte ich eine geplante Fuß OP. Das waren zwölf Wochen Auszeit meiner üblichen Bewegungsgewohnheiten und damit ein bewusster Bruch des Alltäglichen. Eine Menge neuer Problemlagen und die Notwendigkeit kreativer Notlösungen hatte ich ebenso erwartet, wie, dass es schmerzhaft werden würde. Schmerzhaft, nicht nur für den Fuß, sondern insgesamt wegen der temporären Veränderungen der Organisation aller unserer alltäglichen Abläufe, das Canceln von Arbeitsaufträgen und entsprechend das Ausbleiben von Einnahmen wurden selbstverständlich auch im Vorfeld mitbedacht. Manche Entscheidungen erscheinen bei Licht betrachtet im Leben eben alternativlos.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading">Schmerz ist unvermeidlich</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Aber dann hatte ich so bezaubernde Begegnungen mit den liebevollen Menschen rund um mich herum. Mit so viel Liebe und Hilfsbereitschaft hatte ich niemals gerechnet. Also wirklich, ich habe dabei viel Neues gelernt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Meiste fügt sich &#8211; Vieles übt sich</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach zwölf Wochen ging ich dann wieder mit beiden Füßen. Ich habe mir angewöhnt, fast täglich spazieren zu gehen, bewusster als zuvor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gehen hat jetzt eine hohe Priorität und zwar aus ganz vielfältigen verschiedenen guten Gründen, die mit und mit immer klarer wurden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bodenhaftung und Leichtigkeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">An vielen Tagen ist immer noch am Anfang stures Gehen. Unterwegs wandelt sich diese Sturheit allmählich zum Glücksgefühl, denn ich spüre, wie es zunehmend geschmeidiger wird. Manchmal finde ich es nahezu leichtfüßig. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gehen lässt mich in gutem Kontakt mit meinem Körper sein. Es übt sich, ausgehend von meinem rechten Fuß, ein gutes rundes Abrollen und der gesamte Bewegungsablauf ist mir angenehm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Überraschung über mich selbst, Dankbarkeit breitet sich aus. Und dann spreche ich manchmal ein ernstes Wörtchen mit mir selbst:,<em> schau mal, Du Ego &#8211; Kastenkopf, liebe diese Leichtigkeit des Seins, vergiss den Rest, Freu Dich über dieses größte Glück, wie Dein Körper sich ununterbrochen regeneriert. Er tut es einfach. Das ist wundervoll.</em></p>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading"> Bewegungsfreiheit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das fühlt sich richtig gut an, ganzheitlich. Damit meine ich, dass es mich auch von dem kreiselnden Denken abbringt, dass ich an manchen Tagen betreibe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Generell ist es für mich wichtig, Bewegungsfreiheit zu empfinden und Bewegung, das ist mal wieder klarer geworden, ist jetzt meine persönliche Bewältigungsstrategie Nummer eins.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Gehen finde ich schöne Impulse und die vielen Blickwinkel unterwegs in der Natur animieren zu guten Ideen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Begegnungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen gehen wir manches Mal zu zweit. Wer hätte das von uns beiden je erwartet? Vielleicht musste bei jedem von uns etwas passieren, das uns darauf gestoßen hat, einmal ein paar Dinge anders zu machen, wer weiß?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Willst Du mit mir gehen?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal hat einer von uns ein Enkelkind vor der Brust oder ein anderes Enkelkind wird von uns im Kinderwagen geschoben, oder beides.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir wissen inzwischen beide sehr genau, was für ein Glück wir haben, das alles so erleben zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sehen uns Manu Dillenburg-Lux</p>
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