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	<title>Aktiv Lernen</title>
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	<title>Aktiv Lernen</title>
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		<title>Die Freiheit, mich nicht verstehen zu müssen</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/die-freiheit-mich-nicht-verstehen-zu-muessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2026 12:24:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Kopfstand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich gestehe anderen Menschen zu, eine Geschichte zu haben, die ich nicht vollständig kennen kann. Ich weiß nicht, was sie geprägt hat. Was sie verletzt hat. Welche Erfahrungen sie mit sich herumtragen. Was sie zu dem Menschen gemacht hat, der mir heute begegnet. Ich kann versuchen, sie zu verstehen. Ich kann Zusammenhänge suchen, Verhalten einordnen [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Ich gestehe anderen Menschen zu, eine Geschichte zu haben, die ich nicht vollständig kennen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich weiß nicht, was sie geprägt hat. Was sie verletzt hat. Welche Erfahrungen sie mit sich herumtragen. Was sie zu dem Menschen gemacht hat, der mir heute begegnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kann versuchen, sie zu verstehen. Ich kann Zusammenhänge suchen, Verhalten einordnen und Vermutungen anstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber ich weiß nicht alles.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und vielleicht beginnt genau dort etwas, das ich für eine Form von Menschlichkeit halte: die Bereitschaft, das Nichtwissen auszuhalten. Nicht vorschnell zu urteilen. Nicht so zu tun, als hätte ich einen Menschen verstanden, nur weil ich sein Verhalten beobachtet habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder Mensch hat eine Geschichte. Auch dann, wenn ich sie nicht kenne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen Gedanken kann ich anderen gegenüber gut gelten lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei mir selbst sieht das offenbar anders aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich etwas fühle, möchte ich wissen, warum. Wenn ich etwas denke, möchte ich verstehen, woher dieser Gedanke kommt. Und wenn ich etwas tue, suche ich nach den Beweggründen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte Zusammenhänge erkennen, mich selbst verstehen und herausfinden, was hinter einer Reaktion steckt und was ich daraus lernen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist nicht grundsätzlich falsch. Im Gegenteil. Selbsterkenntnis ist wertvoll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber irgendwann ist mir etwas aufgefallen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ich gestehe anderen Menschen eine unbekannte Geschichte zu. Mir selbst gestehe ich ein unbekanntes Innenleben kaum zu.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Als müsste ich mich selbst jederzeit durchschauen können. Als müsste ich für meine Gefühle eine Erklärung finden, für meine Gedanken eine Begründung und für meine Reaktionen einen nachvollziehbaren Zusammenhang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum eigentlich?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum darf bei anderen etwas offenbleiben, während ich bei mir selbst so schnell nach einer Antwort suche?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erwarte ich von mir eine Art innerer Transparenz, die ich von keinem anderen Menschen erwarten würde?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei bin auch ich ein Mensch mit einer Geschichte. Mit Erfahrungen, Erinnerungen, Prägungen und inneren Bewegungen, die sich nicht immer auf Anhieb entschlüsseln lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch ich darf etwas fühlen, ohne sofort zu wissen, warum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich darf traurig sein, ohne die Ursache meiner Traurigkeit bereits benennen zu können. Ich darf mich über etwas ärgern, ohne schon genau verstanden zu haben, was mich daran getroffen hat. Und ich darf widersprüchliche Gefühle haben, ohne sie unverzüglich auflösen zu müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht alles, was in mir geschieht, muss sich sofort erklären lassen. Und nicht alles, was ich noch nicht verstehe, ist deshalb falsch oder ein Problem, das ich dringend lösen muss.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:50%">
<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist das der Unterschied zwischen Selbstreflexion und dem ständigen Bedürfnis, sich selbst zu erklären.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das eine öffnet einen Raum für Erkenntnis. Das andere lässt womöglich keinen Raum mehr für das, was noch keine Antwort hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte mich weiterhin verstehen. Ich möchte Zusammenhänge erkennen und aus meinen Erfahrungen lernen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber ich möchte mir dabei nicht länger selbst im Weg stehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ich muss mich nicht erst verstehen, um mich ernst nehmen zu dürfen.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Gefühle müssen sich nicht vor meinem Verstand rechtfertigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich darf eine Frage offenlassen, ohne mich selbst infrage zu stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich darf mich entdecken, ohne mich ständig untersuchen zu müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es könnte für mich möglich werden, mir selbst ein wenig von dem entgegenzubringen, was ich anderen zugestehe: die Offenheit für eine Geschichte, die ich noch nicht vollständig kenne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine eigene.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht liegt darin eine neue Form innerer Zufriedenheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht darin, immer mehr über mich selbst herauszufinden, sondern in der Erlaubnis noch nicht alles erkannt haben zu müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich muss nicht alles verstehen. Ich darf mir selbst vertrauen, auch im Nichtwissen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sehen uns, Manu Dillenburg-Lux</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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		<title>Das Zwischending</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/das-zwischending/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 13:33:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das Zwischending]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was zwischen Menschen geschieht Manchmal liegt das Entscheidende weder bei dem einen noch bei dem anderen. Sondern dazwischen. Zwischen dem, was jemand meint, und dem, was beim anderen ankommt. Zwischen unterschiedlichen Wahrnehmungen, Erwartungen und dem, was unausgesprochen bleibt. Zwischen dem Wunsch, gemeinsam etwas zu bewegen, und dem, was Begegnung schwierig macht. Dieses Dazwischen gehört zu [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Was zwischen Menschen geschieht</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal liegt das Entscheidende weder bei dem einen noch bei dem anderen. Sondern dazwischen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen dem, was jemand meint, und dem, was beim anderen ankommt. Zwischen unterschiedlichen Wahrnehmungen, Erwartungen und dem, was unausgesprochen bleibt. Zwischen dem Wunsch, gemeinsam etwas zu bewegen, und dem, was Begegnung schwierig macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Dazwischen gehört zu unserem beruflichen Alltag. Es prägt, wie wir zusammenarbeiten, Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen und miteinander umgehen. Oft wirkt es, ohne dass wir es unmittelbar bemerken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht kennen Sie solche Momente:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie sehen, woran es hakt. Andere sehen etwas anderes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Gespräch scheint geklärt. Und trotzdem ist etwas offen geblieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Kleinigkeit verändert die Zusammenarbeit. Oder etwas bewegt sich, obwohl noch längst nicht alles geklärt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichten in Das Zwischending erzählen von solchen Momenten. Von Menschen, die miteinander arbeiten, sich missverstehen, aneinandergeraten, sich überraschen oder neue Wege finden. Von Situationen, in denen nicht alles so eindeutig ist, wie es zunächst scheint.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Dabei geht es nicht um Patentrezepte. Nicht jeder Konflikt lässt sich lösen. Nicht jede Zusammenarbeit gelingt. Und Verstehen bedeutet nicht automatisch Zustimmung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mich interessiert, was sichtbar wird, wenn wir genauer hinsehen: aufeinander, auf uns selbst und auf das, was zwischen uns entsteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn manchmal verändert sich etwas, wenn wir die Situation anders betrachten. Nicht unbedingt das Verhalten der anderen. Nicht unbedingt die Umstände. Aber vielleicht das, was von hier aus möglich wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was geschieht gerade zwischen uns – und was könnte daraus werden?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sehen uns, Manu Dillenburg-Lux</p>
</div>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>



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		<item>
		<title>Abteilung Quatsch &#8211; Zigarrenlounge</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/abteilung-quatsch-zigarrenlounge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2026 15:08:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Kopfstand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warmes, schummriges Licht. Dunkles, weiches Leder.Der Duft von frisch aufgebrühtem Kaffee und dunkler Schokolade. Hier ist alles dunkel. Und es fühlt sich hell an. Das Licht spielt dabei eine Rolle.Die Sessel auch.Der Kaffee.Die Schokolade. Und irgendwo in einem selbst geht das Licht an. Eine ruhige Atmosphäre lässt uns ankommen. In einen der beiden tiefen Sessel [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Warmes, schummriges Licht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dunkles, weiches Leder.<br>Der Duft von frisch aufgebrühtem Kaffee und dunkler Schokolade.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier ist alles dunkel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und es fühlt sich hell an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Licht spielt dabei eine Rolle.<br>Die Sessel auch.<br>Der Kaffee.<br>Die Schokolade.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und irgendwo in einem selbst geht das Licht an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine ruhige Atmosphäre lässt uns ankommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einen der beiden tiefen Sessel hineinsinken, die Füße über den weichen Teppich streichen lassen, einen Schluck Kaffee nehmen, ein Stück dunkle Schokolade auf der Zunge zergehen lassen – was der Moment so mit sich bringt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Leder: eingelebter Charakter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal sind die Sessel klüger als jeder Einzelne von uns und klüger als wir beide zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie tragen.<br>Sie halten aus.<br>Sie lassen einen einfach da sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazwischen ein Pouf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er hat auch nichts dagegen, wenn man ihn einfach mal Pouf sein lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er legt sich nicht fest.<br>Das kann er.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und während man so da sitzt, tauchen manchmal Bilder auf:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Pouf als Turnelement für drei Kinder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ablage für ein Buch, einen Artikel, ein Bild, ein Foto, ein Kuscheltier.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitten im Alltag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und doch sitzen wir hier einfach entspannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er ist da.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazwischen.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Manchmal plumpst man einfach hinein.<br>Mit allem, was gerade so da ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Schwere darf mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sessel hält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und manchmal wird das Schwere ein wenig leichter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann ist da noch die Sache mit der Zigarrenlounge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Zigarre liegt bereit.<br>Ein Cognac steht daneben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir nehmen beides nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben unseren Kaffee.<br>Unsere dunkle Schokolade.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal ein Fitnessgetränk.<br>Manchmal einen Proteinshake.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lounge nimmt es gelassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jede sitzt in ihrem Sessel.<br>Mal zusammen, mal allein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Pouf dazwischen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mal geht der Blick zu den eigenen Füßen.<br>Mal tauchen innere Bilder auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gedanken mäandern dazwischen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Schluck Kaffee.<br>Ein Stück Schokolade.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und irgendwann teilt man, was da gerade in einem auftaucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Eigene darf entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn wir zusammen sitzen, darf es zwischen uns wandern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Pouf mittendrin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere kleine Charmeoffensive fürs Dazwischen.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Weitertanzen</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/weitertanzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2026 13:06:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das ganz andere Blatt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn zwei Menschen miteinander leben, brauchen sie oft dasselbe: gesehen,verstanden,zwischen den Zeilen gelesen werden. Beide wollen es gut machen.Es gibt einen gemeinsamen Plan,eine Richtung,eine Vorstellung davon,wie es gehen könnte. Und dann beginnt der Tanz. Der eine kennt die Schritteund konzentriert sich darauf,sie richtig zu setzen. Der andere kennt die Richtungund schaut trotzdem in den Raum. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Wenn zwei Menschen miteinander leben, brauchen sie oft dasselbe:</p>



<p class="wp-block-paragraph">gesehen,<br>verstanden,<br>zwischen den Zeilen gelesen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide wollen es gut machen.<br>Es gibt einen gemeinsamen Plan,<br>eine Richtung,<br>eine Vorstellung davon,<br>wie es gehen könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann beginnt der Tanz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der eine kennt die Schritte<br>und konzentriert sich darauf,<br>sie richtig zu setzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der andere kennt die Richtung<br>und schaut trotzdem in den Raum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Musik ist da.<br>Die anderen sind da.<br>Die Bewegung ist da.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und manchmal wird es schwierig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal geht es so:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Blick richtet sich immer stärker<br>auf den anderen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf seinen Schritt.<br>Auf seinen Fehler.<br>Auf das, was er anders macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Bewegung wird Gegenbewegung.<br>Aus Tanzen wird Anstrengung.<br>Aus Anstrengung wird Krampf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und manchmal geht es anders:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schwierigkeit ist da.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tanz stockt.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Und dann hebt sich der Blick.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Raum.<br>Zur Musik.<br>Zur Bewegung.<br>Zu allem, was noch da ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Plan bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber er muss nicht jeden Schritt bestimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Richtung ist noch da.<br>Und plötzlich gibt es wieder Möglichkeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein anderer Schritt.<br>Eine andere Bewegung.<br>Ein gemeinsames Weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist das Flow.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht weil alles leicht ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sondern weil die Schwierigkeit<br>nicht entscheidet,<br>wie der Tanz weitergeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden tun es.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Dreh</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/der-dreh/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 07:42:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Kopfstand]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.aktivlernen.de/?p=4414</guid>

					<description><![CDATA[<p>Irgendwo darin ist vielleicht dieser kleine Dreh möglich, durch den sich der Blick wieder weitet. Vielleicht beginnt er mit der Frage nach dem Raum. Wie geben wir Raum?Wie gestalten wir miteinander einen Raum, in dem Begegnung möglich wird? Begegnung heißt nicht, dass wir dasselbe sehen. Unterschiedliche Wahrnehmungen dürfen bleiben. Spannend wird es dort, wo wir [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.aktivlernen.de/der-dreh/">Der Dreh</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.aktivlernen.de">Aktiv Lernen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Irgendwo darin ist vielleicht dieser kleine Dreh möglich, durch den sich der Blick wieder weitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht beginnt er mit der Frage nach dem Raum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie geben wir Raum?<br>Wie gestalten wir miteinander einen Raum, in dem Begegnung möglich wird?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Begegnung heißt nicht, dass wir dasselbe sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterschiedliche Wahrnehmungen dürfen bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Spannend wird es dort, wo wir wahrnehmen, was dazwischen entsteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht beginnt Begegnung manchmal mit einem einfachen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aha. So siehst du das.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kunst und Kreativität können etwas in Bewegung bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie machen etwas wahrnehmbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Bild. Ein Text. Eine Form. Ein Gedanke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwas kann darin anklingen: eine Erinnerung, eine Frage, eine eigene Wahrnehmung, eine neue Möglichkeit.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Was braucht es, damit das, was in uns anklingt, nicht wieder verstummen muss?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daraus kann Resonanz entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht als Gleichklang.<br>Nicht als Einigung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sondern als eigene Bewegung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht liegt genau darin eine besondere Kraft von Kunst und Kreativität:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie geben keine Antworten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie machen Möglichkeiten sichtbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und vielleicht bleibt dieser Dreh nicht bei der Kunst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage stellt sich mitten im Alltag:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie schaffen wir Räume, in denen unterschiedliche Wahrnehmungen bleiben und etwas Neues entstehen kann?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht gibt es dafür keine Methode.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht gibt es viele Möglichkeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht beginnt es genau dort, wo wir aufhören, nach der einen richtigen Möglichkeit zu suchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und anfangen, die Vielfalt dessen wahrzunehmen, was miteinander entstehen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sehen uns, Manu Dillenburg-Lux</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.aktivlernen.de/der-dreh/">Der Dreh</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.aktivlernen.de">Aktiv Lernen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Abteilung Quatsch &#8211; Wie jetzt?</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/abteilung-quatsch-wie-jetzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2026 15:18:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Kopfstand]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.aktivlernen.de/?p=4389</guid>

					<description><![CDATA[<p>Abteilung Quatsch: Wohin nochmal #Sonntag Kugel dich in Langeweile,such nach Ideen,finde sie in Seifenblasen, Kribbelt was im Kopf? Idee blitzt,Einhorn flitzt,Wasserfall fällt,Kaktus erzählt,Wolke winkt,Fahrrad singt,Gedanke hüpft – und dein Geist torkelt langsam hinterher. Wohin nochmal? Abteilung Quatsch: Bloß sprudeln Socke verschwindet,Löffel verweilt,Banane liegt quer,Kühlschrank brummt. Moment mal, eine Socke? Warum? Frag nicht,denken die Gedanken. Nur [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Abteilung Quatsch: Wohin nochmal</h3>



<h3 class="wp-block-heading">#Sonntag</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Kugel dich in Langeweile,<br>such nach Ideen,<br>finde sie in Seifenblasen,<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kribbelt was im Kopf?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Idee blitzt,<br>Einhorn flitzt,<br>Wasserfall fällt,<br>Kaktus erzählt,<br>Wolke winkt,<br>Fahrrad singt,<br>Gedanke hüpft –</p>



<p class="wp-block-paragraph">und dein Geist torkelt langsam hinterher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wohin nochmal?</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Abteilung Quatsch: Bloß sprudeln</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Socke verschwindet,<br>Löffel verweilt,<br>Banane liegt quer,<br>Kühlschrank brummt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moment mal, eine Socke?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frag nicht,<br>denken die Gedanken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur sprudeln sollst du,<br>bis es schäumt<br>und Seifenblasen sich erheben.</p>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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			</item>
		<item>
		<title>Lücke statt Brücke</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/luecke-statt-bruecke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Oct 2026 16:03:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Kopfstand]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.aktivlernen.de/?p=4313</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zwischen den Gefühlen Ich war lange beschäftigt mit den Brücken &#8211; vor allem zwischen den Gefühlen. Schon als Kind hatte ich ein Auge darauf, was zwischen Menschen los war: Wo es nicht stimmte, etwas unausgesprochen blieb, oder eine Lücke entstand. Zwischen den Stühlen Wenn etwas auseinanderdriftete, wurde ich aufmerksam. Also schnappte ich mir gedanklich Holz, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Zwischen den Gefühlen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich war lange beschäftigt mit den Brücken &#8211; vor allem zwischen den Gefühlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon als Kind hatte ich ein Auge darauf, was zwischen Menschen los war: Wo es nicht stimmte, etwas unausgesprochen blieb, oder eine Lücke entstand.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zwischen den Stühlen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn etwas auseinanderdriftete, wurde ich aufmerksam.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also schnappte ich mir gedanklich Holz, Seile und Werkzeug und begann zu bauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe viele Brücken gebaut, die eigentlich anderen gehörten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche Brücken sind einfach nicht da.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche entstehen irgendwann. Manche auch nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und vielleicht ist das gar nicht so schlimm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kann die Lücke sehen und denken:</p>



<h3 class="wp-block-heading">&#8222;Aha. eine Lücke.&#8220;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Und sie erst einmal lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich muss nicht vermitteln, übersetzen oder dafür sorgen, dass sich alle verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber ich darf mir wünschen, verstanden zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich darf sagen, was ich brauche, und hoffen, dass jemand zuhört.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die anderen sind erwachsen. sie dürfen ihre eigenen Wege finden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ich kümmere mich um mein Ufer.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Ich kann dort sitzen und schreiben, lachen, Quatsch machen, mich ausruhen &#8211; und mich fragen, was <strong>ich</strong> gerade möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ich darf darauf achten, dass mein kreativer Fluss sauber bleibt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zwischen den Gefühlen, zwischen den Stühlen &#8211; und manchmal zwischen den Steinen der Mühlen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Denn manchmal wird er mit Erwartungen, Ablenkungen, fremden Befindlichkeiten und anderem Mist verklappt, der dort gar nicht hingehört.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann muss ich nicht sofort wieder eine neue Brücke bauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht muss ich erst den Fluss freihalten, den Müll herausfischen und das Wasser wieder klar werden lassen. Dafür sorgen, dass mein kreativer Fluss wieder weiterfließen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das gehört auch zu meinem Ufer.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Keine Brücke. Tatsächlich Lücke.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch gut. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann gewinne ich eigenes Land.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich sehe mein eigenes Land.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr Leben in meinem Leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ich gehe weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ins Land. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In mein eigenes Leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sehen uns, Manu Dillenburg-Lux</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading"></h3>



<p class="wp-block-paragraph">, </p>
</div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Treue und Trauer</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/treue/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Oct 2026 04:04:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Kopfstand]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.aktivlernen.de/?p=4375</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bleiben – oder treu bleiben? Ich habe lange gedacht, Treue hätte vor allem mit Bleiben zu tun. Mit Durchhalten. Mit Festhalten. Mit dem Versprechen, nicht wegzugehen, auch wenn es schwierig wird. Heute denke ich anders darüber. Vielleicht hat Treue viel weniger mit dem Festhalten an einer Form zu tun als mit dem Bewahren von etwas, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading">Bleiben – oder treu bleiben?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe lange gedacht, Treue hätte vor allem mit Bleiben zu tun.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Durchhalten. Mit Festhalten. Mit dem Versprechen, nicht wegzugehen, auch wenn es schwierig wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute denke ich anders darüber.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht hat Treue viel weniger mit dem Festhalten an einer Form zu tun als mit dem Bewahren von etwas, das uns wichtig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber was ist das eigentlich?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was sind die wichtigen Dinge, denen ich in meinem Leben wirklich treu bleiben möchte?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich merke, dass ich bei dieser Frage immer wieder bei der Liebe lande.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und bei der Trauer.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Alles gleichzeitig</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist das eine der merkwürdigsten Erfahrungen des Lebens: <strong>Es geschieht alles gleichzeitig.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir trauern und sind glücklich.<br>Wir sind dankbar und traurig.<br>Wir verlieren etwas und werden gleichzeitig jemand anderes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Leben macht daraus keine ordentlichen Kapitel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist es viel öfter ein <strong>Sowohl-als-auch</strong> als ein Entweder-oder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trauer <strong>und</strong> Glück.<br>Abschied <strong>und</strong> Liebe.<br>Loslassen <strong>und</strong> Halten.<br>Veränderung <strong>und</strong> Treue.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Mensch kann in eine andere Form übergehen – durch den Tod, durch das Erwachsenwerden, durch Veränderung, durch das Leben selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und vielleicht verlieren wir dabei nicht unbedingt die Liebe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wir verlieren ihre bisherige Form.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau deshalb müssen wir vielleicht nicht entscheiden, welches Gefühl nun das „richtige“ ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Es darf alles gleichzeitig da sein.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist für mich ein tröstlicher Gedanke.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Abstand, um wieder sehen zu können</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wir selbst verändern uns.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Grenzerfahrungen können uns so verändern, dass wir erst einmal herausfinden müssen, wer wir inzwischen geworden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür braucht es manchmal Abstand.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit der Nase an der Leinwand erkennt man nicht den Rembrandt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal muss man ein Stück zurücktreten, um wieder das Ganze sehen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und manchmal muss man einen Ort verlassen, um bei sich selbst anzukommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht unbedingt einen geografischen Ort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal ist es eine Vorstellung. Eine Rolle. Ein Lebensentwurf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwas, das einmal getragen hat und irgendwann nicht mehr trägt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Manchmal ist Selbsttreue, eine Form loszulassen, die nicht mehr trägt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet nicht, dass das, was darin gelebt wurde, plötzlich wertlos ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht darf etwas wichtig gewesen sein und trotzdem seine Form verändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht dürfen Menschen sich verändern, ohne sich voneinander abzuwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht darf Liebe genau das aushalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Halten, ohne festzuhalten</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Liebe bedeutet, den anderen zu halten, ohne ihn festzuhalten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Halten kann heißen: Ich sehe dich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich nehme wahr, wer du gerade bist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich lasse dir Raum, du selbst zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und vielleicht gehört genau das zum Lieben: dem anderen die Freiheit zu lassen, jemand anderes zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber auch wir selbst dürfen jemand anderes werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal wird eine klare Entscheidung für Unentschlossenheit gehalten – besonders von Menschen, die nur eine Momentaufnahme kennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber ein Leben ist keine Momentaufnahme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir wissen nie, was gerade alles gleichzeitig in einem Leben geschieht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jemand trauert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jemand wächst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jemand lässt los.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jemand beginnt neu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jemand liebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Alles gleichzeitig.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Was bleiben darf</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht müssen wir gar nicht entscheiden, welches Gefühl nun das „richtige“ ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trauer darf da sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Glück darf da sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dankbarkeit darf da sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und die Liebe darf bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht, dass die Trauer irgendwann weg sein muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht, dass wir etwas loslassen müssen, damit wieder Glück sein darf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sondern dass all das nebeneinander existieren kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist Trauer überhaupt nicht das Gegenteil von Liebe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist sie manchmal nur eine ihrer schmerzhaftesten Formen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Begegnung braucht Bewegung. Und Wahrnehmen kann trösten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir einander wirklich sehen, müssen wir nicht alles lösen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal reicht es, da zu sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dem Wesentlichen treu bleiben</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Und vielleicht ist das auch eine Form von Treue.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht stehen zu bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht eine alte Form um jeden Preis zu bewahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sondern dem Leben zu erlauben, sich zu verändern – und dabei dem Wesentlichen treu zu bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube, wir müssen manches auf die Reise schicken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht weil es uns nichts mehr bedeutet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sondern gerade weil es uns etwas bedeutet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit es sich weiterentwickeln kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und damit auch wir selbst weiterwerden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist das die Frage, die für mich hinter all dem steht:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was sind die wichtigen Dinge, denen ich in meinem Leben wirklich treu bleiben möchte?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht den Formen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht den Erwartungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sondern dem, was darunter liegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Liebe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Lebendigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Freiheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dem Werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn das Leben geschieht gleichzeitig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trauer ist da.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Glück ist da.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dankbarkeit ist da.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abschied ist da.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Werden ist da.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und die Liebe kann bleiben.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sehen uns, Manu Dillenburg-Lux </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Abteilung Quatsch &#8211; Hüpfelig</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/abteilung-quatsch-huepfelig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2026 19:39:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Kopfstand]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.aktivlernen.de/?p=4351</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gedankliche Schubladen aufräumen Ich räume gedanklich auf. Mit wachsender Begeisterung finde ich dabei ständig neue Sachen.Ich kann anscheinend irgendwie alles gebrauchen. Suchend finde ich einen guten Grund weiterzukramen. Also wühle ich ein bisschen herum, wirble Staub auf –und schon liegt alles Mögliche im Raum. Mein Blick fällt auf mein Geschirrtuch. „Wo Staub liegt, ist Frieden.“ [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.aktivlernen.de/abteilung-quatsch-huepfelig/">Abteilung Quatsch &#8211; Hüpfelig</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.aktivlernen.de">Aktiv Lernen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Gedankliche Schubladen aufräumen</h3>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Ich räume gedanklich auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit wachsender Begeisterung finde ich dabei ständig neue Sachen.<br>Ich kann anscheinend irgendwie alles gebrauchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Suchend finde ich einen guten Grund weiterzukramen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also wühle ich ein bisschen herum, wirble Staub auf –<br>und schon liegt alles Mögliche im Raum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Blick fällt auf mein Geschirrtuch.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Wo Staub liegt, ist Frieden.“</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Na dann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich werde zum Kleinkrämer.<br>Verliere mich in der Kleinteiligkeit.<br>Sortiere, verschiebe, verdrehe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis alles einmal ordentlich auf links gedreht ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht völlig aus der Spur.<br>Nur ein kleines bisschen daneben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Gedanken stolpern und straucheln.<br>Manche stellen sich dabei selbst ein Bein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Irgendwas verlegt und sich selbst plötzlich gefunden. Hups.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zitronen, Stolpersteine, Schüsse vor den Bug. Alles dabei. Und gelegentlich ein Fettnäpfchen. Ich mittendrin.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fragen, Fragen, Fragen, Fragen. Wenige Antworten viele Gegenfragen. Eine fällt der nächsten ins Wort.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der direkte Weg führt manchmal schneller am Ziel vorbei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitergehüpft. Der Boden ist Lava. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Von einem Fettnäpfchen ins nächste.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><br>Ein bisschen wühlen.<br>Ein bisschen Staub aufwirbeln.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Ein bisschen Kopfstand hilft immer.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Und plötzlich sieht die Welt ein bisschen anders aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein verrückter Gedanke.<br>Eine unerwartete Inspiration.<br>Eine Lösung, die vorher noch gar nicht auf dem Zettel stand.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Und plötzlich finde ich mich selbst mitten im Weg. </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Na toll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Erkenntnis brauche ich dann erst mal einen Matcha Latte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Humbug mit Tiefgang.</h3>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Heute muss daraus nichts werden</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/heute-muss-daraus-nichts-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 09:18:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das "Alles-ist-möglich"-Buch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.aktivlernen.de/?p=4324</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich gehe den Umweg, weil er schöner ist. Das Kleine Es sind viel mehr kleine Dinge in mir als große. Ich bin eine Sammlerin kleiner Dinge. Kleine Beobachtungen. Kleine Freuden. Kleine Bewegungen. Dinge, die kaum auffallen und trotzdem Leben in mir bringen. Das Kleine ist nicht weniger wichtig. Es ist nur leiser. Die großen Dinge [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Ich gehe den Umweg, weil er schöner ist.</h3>



<h3 class="wp-block-heading">Das Kleine</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es sind viel mehr kleine Dinge in mir als große.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin eine Sammlerin kleiner Dinge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kleine Beobachtungen. Kleine Freuden. Kleine Bewegungen. Dinge, die kaum auffallen und trotzdem Leben in mir bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Kleine ist nicht weniger wichtig. Es ist nur leiser.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die großen Dinge im Leben sind so laut, dass sie das Kleine in mir erschlagen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn alles laut ist, höre ich weniger. Wenn alles voll ist, sehe ich weniger. Wenn der Weg keinen Raum lässt, kann ich meine Richtung nicht mehr wahrnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann werde ich selbst laut.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Brücken bauen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe Brücken gebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Risse geschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wege gegangen, die mir vertraut waren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn der Weg einen Riss bekommt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Leben braucht nur einen kleinen Riss im Asphalt, um herauszuwachsen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So ein Riss kann durch eine Begegnung entstehen. Durch einen Streit. Durch etwas, das zwischen Menschen geschieht und plötzlich die Landschaft verändert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Früher habe ich in einem Riss vor allem das gesehen, was nicht mehr stimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwas, das geschlossen werden muss.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was, wenn ein Riss nicht nur etwas trennt, sondern auch etwas öffnet?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann weiß ich erst einmal nicht, was richtig oder falsch ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich weiß nicht, wo es langgeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber ich spüre etwas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwas Kleines. Etwas ganz und gar Wertvolles. Etwas Lebendiges.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich muss es nicht sofort verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich muss es erst einmal bergen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wo stehe ich gerade?</h3>



<h3 class="wp-block-heading">Wo kam ich her?<br>Wo wollte ich hin?<br>Und vor allem: Wo stehe ich jetzt gerade?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist genau das der Moment, in dem ich nicht einfach weitermachen muss wie bisher.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Der Weg, den ich gegangen bin, ist nicht mehr der einzige.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein neuer Versuch darf zunächst einfach ein Versuch sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich nicht weiß, wohin, muss ich nicht stehen bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kann abbiegen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Umweg</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Umwegen habe ich es nicht so.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe es oft eilig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich weiß, dass Leben kurz sein kann. Dass Menschen plötzlich nicht mehr da sein können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also: kürzester Weg. Möglichst viel mitnehmen. Bloß nichts verpassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und irgendwann:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vielleicht ist genau das der Irrtum.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich immer nur den Weg nehme, den ich mir vorher ausgedacht habe, kann mir nichts begegnen, womit ich nicht gerechnet habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Umweg ist meine Chance auf eine schöne Überraschung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Schönheit, die schon irgendwo da ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben meinem Weg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich muss gar nicht alles Schöne selber herstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich darf es auch finden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Abbiegen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich darf abbiegen, ohne schon zu wissen, wohin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen völlig sinnlosen Umweg machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht, weil ich mich verirrt habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sondern weil ich neugierig bin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil ich mich wieder bewege.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und weil ich heute noch nicht wissen muss, was daraus wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Heute muss daraus nichts werden.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich gehe den Umweg, weil er schöner ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sehen uns, Manu Dillenburg-Lux</p>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>



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