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	<title>Aktiv Lernen</title>
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	<title>Aktiv Lernen</title>
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		<title>runterschreiben</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/runterschreiben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2026 14:39:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Kopfstand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute habe ich überraschend Zeit für mich und was passiert? Gleich sind da wieder kritische Stimmen in mir: nicht die kostbare Zeit verdaddeln, nicht die Chancen versäumen, nicht das Potential, für etwas sinnvolles vergeuden. Lauter hohe Erwartungen an mich selbst. Das nervt. Mit meinem Denken gehe ich mir gerade selbst auf den Keks &#8211; dabei [&#8230;]</p>
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<p>Heute habe ich überraschend Zeit für mich</p>



<p>und was passiert? Gleich sind da wieder kritische Stimmen in mir: nicht die kostbare Zeit verdaddeln, nicht die Chancen versäumen, nicht das Potential, für etwas sinnvolles vergeuden. Lauter hohe Erwartungen an mich selbst. Das nervt. Mit meinem Denken gehe ich mir gerade selbst auf den Keks &#8211; dabei fing ich es doch heute morgen im Grunde einmal so gut an:</p>



<h3 class="wp-block-heading">auf kleiner Flamme</h3>



<p>Als Erstes mache ich es mir gemütlich, einen Tee, Earl Grey und ein Schokoladenbrot &#8211; das Höchste der Gönnung, Dattelschoki auf einem Vollkornbrot, mir selbst kredenzt auf einem schönen Teller, Kerze an, eine Badewanne, eine Gesichtsmaske &#8211; erstmal total relaxed drei Seiten Tagebuch schreiben &#8211; Gedanken purzeln aufs Papier, alles möglich , alles gut, soweit. </p>



<p>Ich bleibe dran, ich werte nicht, nehme nur zur Kenntnis&#8230;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Funken </h3>



<p>Dann kommen feurige Gedanken auf, was ich zu erledigen habe, bedeutsame Nachfrage an den Verlag, wegen noch ungeklärter Sachlage zu unseren Korrekturen&#8230;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Feuer </h3>



<p>Raketenstufe 1&#8230; Könnte ich jetzt ja endlich in Ruhe machen &#8211; was sich als Trugschluss erweist, denn ich finde den link zur Vorschau nicht, von der ich der Autorenberatung den Screenshot schicken sollte, &#8230;</p>



<p>Raketenstufe 2 &#8230;wenn ich nur könnte, wie ich wollte&#8230;ich empfinde Stress..</p>



<p>Raketenstufe 3&#8230;ich schaue auf die Uhr, ich ärgere mich.</p>



<p>Raketenstufe 4&#8230;Warum nur? Ich habe doch überraschend Zeit für mich und den Anspruch, es mir gut gehen zu lassen, mir selbst Gutes zu tun. Ich will immer zu viel auf einmal, auch zu viel des Guten. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Löschen</h3>



<p>Gerade eben noch, habe ich ein Interview gehört, mit einem Shaolin Meister, der dies bestätigt: jeder hat so seine angeeigneten, anerzogenen Muster. Und ein wesentlicher Teil der tiefenpsychologisch verankerten Beweggründe unserer Eltern, uns dies oder jenes eindringlich zu vermitteln, sind deren ureigenen Ängste und Nöte. Es ist schon mal ganz gut, sich diesen Fakt und den Unterschied zum eigenen Leben erst einmal bewusst zu machen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">die Windrichtung stimmt schon mal</h3>



<p>Das ist heute wieder passiert, das Muster erkenne ich wieder und jetzt kann ich es anders machen. Wieder einmal zulassen, dass ich Ansprüche an mich stelle, die wohl nicht so kopfgesteuert funktionieren. Auch das Relaxen funktioniert nicht, mit dieser Angestrengtheit des Willens. Aber es ist schon einmal klar, dass ich seit meiner Kindheit an mich und den Umgang mit meiner Zeit, anspruchsvolle Vorstellungen hege, die schon meine Eltern hatten. Wobei auch klar ist, dass es meinen Eltern völlig fremd war, im Nichtstun zu verweilen und Regeneration zwar ein schönes Wort, aber keinesfalls eine auf gesunde Weise praktizierte Erfahrung war. </p>



<p>Um so mehr will! ich das können, weil mein Verstand es weiß, wie gut das ist. Das Schlimme ist, es soll bei mir auf Knopfdruck funktionieren, weil ich ja noch so viele andere Dinge machen will, wenn ich erst top erholt bin :- ) lol</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Tatsächlich ist mir bewusst, Erholung und Entspannung sind vielfältig.</p>



<p>Einatmen und Ausatmen sind natürlich. Sich darauf zu konzentrieren macht Sinn. Die Gedanken beobachten, jedoch ohne sie zu bewerten, ist eine Kunst, die man üben und erlernen kann.</p>



<p>Ach ja und die Autorensprechstunde habe ich für heute verpasst, weil ich den Fehler auf der Internetseite des Verlages nicht gefunden habe, dafür aber wieder einmal bei mir selbst <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Also ja, runterschreiben hilft mir jedesmal. Heute zum Beispiel, bin ich wirklich von meinem besonderen Anspruch an die erholsame Me Time auf den Boden der Tatsachen runtergekommen. Ich habe nämlich alles geschafft, was bedeutsam war heute. Nervennahrung aufgenommen, nach kurzer Aufregung, meine Gemütsruhe durch Klarheit zurückgewonnen und das Gespräch für die telefonische Autorenberatung am Donnerstag perfekt vorbereitet. Es geht doch.</p>



<p>Wir sehen uns, Manu Dillenburg-Lux</p>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex"></div>



<p></p>
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		<item>
		<title>L.(I).E.B.E.N</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/l-i-e-b-e-n/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2025 15:21:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Kopfstand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wunder Es gibt ein Polaroidfoto meiner Mutter. Das muss etwa 39 Jahre alt sein. Dieses besondere Selfie zeigt sie, wie sie mir einen Brief schreibt. Damals hat sie für mich dieses Foto und einen Brief in den Umschlag gepackt. Es war der letzte Brief, den meine geliebte Mama mir geschrieben hat, denn danach wurde sie [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Wunder</h3>



<p>Es gibt ein Polaroidfoto meiner Mutter. Das muss etwa 39 Jahre alt sein. Dieses besondere Selfie zeigt sie, wie sie mir einen Brief schreibt. Damals hat sie für mich dieses Foto und einen Brief in den Umschlag gepackt. Es war der letzte Brief, den meine geliebte Mama mir geschrieben hat, denn danach wurde sie krank und starb.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Not macht erfinderisch</h3>



<p>Ich habe, als ich erfahren hatte, dass sie sterben muss, den Brief und alle Fotos von Ihr weggepackt. In meiner emotionalen Notlage hielt ich das für eine gute Idee,  aus der Angst heraus, nach ihrem Tod mit den Fotomomenten und Briefen emotional überfordert zu sein. Ich dachte mir, wenn ich meine lebendige Mutter nicht behalten kann, was machen dann die Fotos und Briefe erst mit mir, in meiner Trauer. Nie zuvor mit dem Tod konfrontiert, hatte ich eine unvorstellbare Angst vor meinem Erleben der Trauer. Ist das gut erklärt?</p>



<p>Wie auch immer vorgestellt, kam die Trauer dann in ihrer Realität für mich wirklich ganz anders in mein Leben. Es war nämlich so, dass in der ersten Phase all meine schönen Bilder und Erinnerungen überlagert waren, von den verstörenden Eindrücken der letzten Phase der Chemotherapie. Und alle schönen, lebendigen Erlebnisse mit meiner jungen, lebenslustigen Mutter, Freundin, Retterin in allen Nöten, waren mir auf einen Schlag nicht mehr zugänglich.</p>



<p>In meiner jetzt wirklichen Not, suchte ich die Briefe und Fotos, die ich versteckt hatte, vergebens. Und dabei brauchte ich doch so dringend ein Zeichen von ihr,  das mir Halt geben konnte. Immerhin war ich einen Monat zuvor selbst zum ersten Mal Mutter geworden.</p>



<p>Ich habe mich tatsächlich wirklich nie wieder in meinem Leben derart verloren gefühlt, wie in diesen ersten Stunden, kurz nachdem meine Mutter tot war. Mit meiner panikartigen Suche nach den Bildern und Briefen befand  ich mich vollkommen out of Order. </p>



<h3 class="wp-block-heading"></h3>



<p></p>



<p></p>



<p></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">In der dunkelsten Stunde beginnt der Tag</h3>



<p>Für mich nahm das Wunder Gestalt an, als ich schlussendlich in meiner dunkelsten Stunde, das oben beschriebene Polaroid wiederfand. Mit diesem Foto öffnete sich der Zugang wieder, zu der Kraft der Liebe zum Leben, die mir meine Mutter gezeigt hat. Ich stellte mir vor, was sie mir jetzt schreiben würde, wozu sie mir raten würde.</p>



<p>Heute gab es auch wieder so eine Situation, in der ich das Foto fand. Ich lasse mich immer wieder gern davon inspirieren, wie lebendig und lustig meine Mutter sein konnte und auch menschlich, verletzlich und ehrlich.</p>



<p>Wir sehen uns, Manu Dillenburg-Lux</p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Raus aus der Bredouille &#8211; endlich resilient</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/r-wie-resilienz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2025 19:37:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Kopfstand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rotieren Auf dem Weg Richtung Lösung gesunde Bewältigungsfähigkeiten finden und mitnehmen, ist manchmal gar nicht so einfach, da man sich kontraproduktives Denken und ein selbstschädigendes Verhaltensmuster oft über Jahre angewöhnt hat. Mitunter schleichen sich irgendwann solche Handlungsmuster ein und werden zur festen Gewohnheit im Umgang mit sich selbst. Und diese negativen Weisen mit sich selbst [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Rotieren</h3>



<p>Auf dem Weg Richtung Lösung gesunde Bewältigungsfähigkeiten finden und mitnehmen, ist manchmal gar nicht so einfach, da man sich kontraproduktives Denken und ein selbstschädigendes Verhaltensmuster oft über Jahre angewöhnt hat. </p>



<p>Mitunter schleichen sich irgendwann solche Handlungsmuster ein und werden zur festen Gewohnheit im Umgang mit sich selbst. Und diese negativen Weisen mit sich selbst umzugehen, müssen nicht einmal der frühen Kindheit entstammen. Es gibt eine Vielzahl von Lebenszusammenhängen, die zu destruktiven Verhaltensweisen verführen können&#8230;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ruminieren</h3>



<p>Mich schnell von nachteiligen Erfahrungen zu erholen, ist besonders dann nicht so leicht, wenn ich mich zum Beispiel erstmal gründlich ärgern will.</p>



<p>Noch weiter komme ich vom Ziel ab, wenn ich dem Irrglauben verfalle, dass der Andere mich ärgern will. </p>



<p>Und es geht noch tiefer in den Morast destruktiven Denkens, wenn ich mir einrede, aus vorherigem Fehlverhalten in die Fänge eines Fluches geraten zu sein. </p>



<p>Der betonharte Grundsatz in mir, es sei mein persönliches Schicksal, das schlechteste aller Lose gezogen zu haben, setzt mich dann so richtig fest. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Realisieren </h3>



<p>Ich kann diese negativen Verhaltensmuster pflegen und trainieren, wie ein Hochleistungssportler &#8211; Quelle misère! und versinke damit dann im wahrsten Sinne des Wortes im menschlichen Elend. </p>



<p>Über vergangene Fehler reflektierend, unfähig, die Schleife der Selbstvorwürfe zu durchbrechen, drohe ich im eigenen Denken zu ertrinken, während ich doch glaube nach einem Ausweg zu suchen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Reflektieren</h3>



<p>Destruktives Denken als selbstschädigendes Verhalten zu erkennen und die Struktur, in der ich dazu kam, zu überwinden und aufzubrechen aus belastenden Lebensumständen, kann ich jederzeit in Angriff nehmen und lernen.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"></h3>



<p></p>



<p></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Resilienz</h3>



<p>Wie gehe ich in Richtung Lösung mit den unterschiedlichsten Widerständen um und was hilft mir sogar einen Nutzen aus Niederlagen, Schicksalsschlägen zu entwickeln und Krisen bestmöglich als Wendepunkte zu begreifen, um an ihnen zu wachsen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Richtung</h3>



<p>Folgende Merkmale sind richtungsweisend für das Mindset, resilienter Menschen:</p>



<p>prozessorientiert sein</p>



<p>lösungsorientiert und nicht auf ein Ziel fixiert sein</p>



<p>sowohl die Krise als eine Möglichkeit im Prozess anerkennen, als auch die mit der Krise verbundenen Gefühle akzeptieren</p>



<p>Lösungen erfinden</p>



<p>Probleme nicht allein lösen wollen</p>



<p>sich nicht als Opfer fühlen wollen</p>



<p>sich selbst wichtig, aber nicht&nbsp;zu wichtig nehmen</p>



<p>nicht sich selbst die Schuld am Ganzen der Krise zuschreiben und daher die Krise auch nicht als eine&nbsp;Bestrafung der eigenen Person&nbsp;hinnehmen</p>



<p>zuversichtlich sein und bleiben wollen</p>



<p>voraus planen, im Frieden mit der Wechselhaftigkeit und der de facto Unberechenbarkeit des Lebens</p>



<p>Was kommt, ist immer wieder etwas anderes, als die Summe der vorherigen Erfahrungen.</p>



<p>Von daher, Überraschungen willkommen heißen und für sich selbst immer weiter lernen wollen</p>



<p>Wir sehen uns, Manu Dillenburg-Lux</p>
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<p></p>
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		<item>
		<title>Schön schwierig</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/schoen-schwierig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2025 19:43:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Kopfstand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen,ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin. —- Indianische Weisheit Es gibt Dinge, die mir wichtig sind &#8211; da greife ich dann eher ein, als bei solchen, die mir jetzt gerade mal nicht so bedeutsam sind. Oft erwarte ich von anderen, dass ihnen  die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading"><strong>Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen,<br>ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin. </strong><em><strong>—- Indianische Weisheit</strong></em></h3>



<p>Es gibt Dinge, die mir wichtig sind &#8211; da greife ich dann eher ein, als bei solchen, die mir jetzt gerade mal nicht so bedeutsam sind. Oft erwarte ich von anderen, dass ihnen  die gleichen Dinge genau so wichtig oder unwichtig sind, wie mir selbst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Welt hat unendlich viele Facetten. </h3>



<p>Je mehr ich die unterschiedlichen Ansichten der Welt nachvollziehen kann, desto vielfältiger wird mein Blick. Und es wird komplizierter, weil ich mehr Dinge berücksichtige. Sich in die Lebens-, Gefühls- und Gedankenwelt anderer hinein zu versetzen, ist manchmal ganz schön schwierig. Haben wir bestimmte Erfahrungen schon selbst gemacht, funktioniert es leichter.</p>



<p>Doch auch dann sehen wir die Welt immer nur durch unsere ganz persönliche Brille. </p>



<p>Wenn uns andere auf etwas aufmerksam machen, kann uns das weiterbringen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Es liegt ein Gewinn darin &#8211; wie ein Geschenk &#8211; zunächst noch verpackt.</h3>



<p></p>



<p></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Habe ich Lust zu erfahren, was anderen Menschen wertvoll ist? Bin ich neugierig, auf welchen Wegen sie unterwegs sind und welche guten Absichten sie verfolgen? Bin ich bereit zu fragen, welche Herausforderungen, Chancen oder Hindernisse sie für sich wahrnehmen?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum, zur Hölle, sollte ich das tun?</h3>



<p>Na ja, weil es himmlische Gefühle bringen kann. Es kann Spaß machen, zu forschen, was andere Menschen bewegt oder davon abhält, sich zu bewegen. Zu hören, an welchen Orten Menschen gerne einmal wären und welche Erlebnisqualität sie sich davon versprechen, ist immer wieder faszinierend und absolut erstaunlich. Ich persönlich liebe es wirklich und habe es mir zum Beruf gemacht, danach zu fragen, warum Menschen so oder so ticken.</p>



<p>Nehmen Sie doch mal Anstoß an dem, was anderen offenbar persönlich wichtig ist. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Gehen Sie in Ihrer Phantasie ein Stück mit. </h3>



<p>Bleiben Sie bei einem solchen Gedankenspaziergang in der Erlebniswelt des anderen ruhig auch einmal stehen. Sehen Sie sich um. Vielleicht erkennen Sie dann deutlicher, warum es ihm vor Ort nicht reizvoll erscheint, sich in bestimmter Weise oder Richtung fortzubewegen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Stoßen Sie doch mal ein freundliches Gespräch über die persönlichen Beweggründe an!</h3>



<p>Wir sehen uns, Manu Dillenburg-Lux</p>
</div>
</div>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Spielverderber</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/spielverderber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2025 19:02:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Kopfstand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt Verhaltensweisen bei Kollegen, die uns den Arbeitsalltag schwierig machen. Unser Traum Einer für Alle und Alle für Einen. Die Realität: Alle, bloß der nicht! Störenfriede und Spielverderber machen uns das Leben schwer. Sie sind rücksichtslos, faul, hinterhältig, stänkern und sähen Zwietracht und bringen mit ihrer Art, sich zu verhalten, zusätzliche Belastung in den [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Es gibt Verhaltensweisen bei Kollegen, die uns den Arbeitsalltag schwierig machen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Unser Traum <em>Einer für Alle und Alle für Einen</em>. Die Realität: <em>Alle, bloß der nicht!</em></h3>



<p>Störenfriede und Spielverderber machen uns das Leben schwer.</p>



<p>Sie sind rücksichtslos, faul, hinterhältig, stänkern und sähen Zwietracht und bringen mit ihrer Art, sich zu verhalten, zusätzliche Belastung in den Arbeitsprozess. Oft nimmt das anstrengende Verhältnis zu ihnen einen großen Raum in privaten Gesprächen ein und bald schon ist das Ganze eine ausgewachsene persönliche Belastung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Moment mal&#8230;</h3>



<p>Ich hatte noch nie keine Lust zur Arbeit zu gehen. Jetzt, aber, seit diese Person da ist, bin ich nur noch genervt, gestresst, schlafe ich schlecht , bin selbst nach einem Wochenende kaum erholt…</p>



<p>Wenn ich nur an den Larry denke, könnt ich kübeln&#8230;</p>



<h3 class="wp-block-heading">…zu viel Energie geht flöten, wegen Pfeifen</h3>



<p>Mit diesen Tricks, bringen Sie die Arbeitsbeziehung mit bedeutend weniger Energieaufwand für sich selbst wieder ins Lot:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einmal genauer betrachtet: Was ist Ihr eigener Beitrag?</h3>



<p>Offensichtlich gibt es irgendetwas, das Sie selbst an dem Verhalten der Person interessiert. Denn sonst nähmen Sie es nicht wahr.</p>



<p>Sie fokussieren dieses Verhalten und lassen sich damit ablenken und widmen dem Verhalten und seiner Wirkung auf Sie selbst Ihre Aufmerksamkeit. Sie lassen es zu, sich von diesem Verhalten und seiner Wirkung faszinieren zu lassen. Sie verbringen Zeit mit diesem Verhalten und Sie selbst bauen eine Beziehung zu diesem Verhalten der Person auf – egal ob Sie sich hinwenden zu etwas oder jemandem oder ob Sie etwas oder jemanden bewusst ablehnen, Ihre Energie folgt Ihrer Aufmerksamkeit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sie ärgern sich.</h3>



<p>Es gibt auch für Sie kein sinnloses Verhalten. Alles Verhalten findet ja im konkreten Kontext statt. Allerdings ist zu bedenken, dass  auch Ihre vor- und unbewussten Anteile dazu beitragen, dass Sie sich ärgern und Sie jemand triggert. Das muss dieser Larry nicht einmal beabsichtigen.</p>



<p>Sie können sich zwar das Gespräch wünschen, dazu ist es jedoch zuerst einmal günstiger Distanz zu gestalten, denn </p>



<h3 class="wp-block-heading">offenbar ist der Andere wie Du selbst, </h3>



<p>zumindest&nbsp;mal in diesem Punkt.</p>



<p>Und mit der Nase an der Leinwand, zu viel Nähe, erkennst Du nicht den Rembrandt</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wählen Sie den Weg aus dem Dilemma.</h3>



<p>Sie können das abstellen, wenn Sie sich dafür entscheiden, nicht mehr nur entweder oder zu denken.  </p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Welche Möglichkeiten gibt es noch, außer sich über diese Person und Ihr Wirken zu ärgern?</h3>



<p>Hilfreiche Grundeinstellung: </p>



<p>Gerade jetzt ist mir an einer respektvollen Arbeitsbeziehung gelegen. Das heißt: Ich respektiere alles und akzeptiere nicht alles.</p>



<p>Diese Bestimmungen helfen im Umgang mit schwierigen Kollegen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die eigene Mitte aufsuchen &#8211; innere Balance finden</h3>



<p>Sich erfrischen, herunter kühlen, sich sehr bewusst etwas Gutes tun</p>



<p>Sich hinterfragen &#8211; das Dings ist eine exzellente Lernchance</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nach außen geschlossen sein &#8211; die eigene Integrität pflegen</h3>



<p>Also nicht spotten oder gar lästern, sondern&#8230;</p>



<h3 class="wp-block-heading">&#8230;geordneter Rückzug. </h3>



<p>Dabei hilft Folgendes als Fokus: </p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Lärm geht, die Stille bleibt</h3>



<p>Es gibt da so ein paar physikalische Gesetze, denen wir auch in zwischenpersönlichen Dingen Folge leisten müssen, da beißt die Maus keinen Faden ab.</p>



<p>Geben Sie sich selbst und dem Anderen also Raum, um&nbsp;die Dinge, die miteinander&nbsp;gemacht werden,&nbsp;auszuwerten. Das geht dann am besten erstmal allein.</p>



<p>Ach ja und denken Sie daran, alles, was Sie gut wahrgenommen haben. können Sie in klarer Gestalt kommunizieren, so oder so. Manchmal braucht es klare Worte, manchmal ist jedes Wort überflüssig, weil Sie selbst die Klarheit verkörpern. Immer viel Erfolg!</p>



<p>Wir sehen uns, Manu Dillenburg-Lux</p>
</div>
</div>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.aktivlernen.de/spielverderber/">Spielverderber</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.aktivlernen.de">Aktiv Lernen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vor Sonnenaufgang</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/ueberlegungen-vor-sonnenaufgang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2025 03:48:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Kopfstand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zurückfinden Anfang 2025 hatte ich eine geplante Fuß OP. Das waren zwölf Wochen Auszeit meiner üblichen Bewegungsgewohnheiten und damit ein bewusster Bruch des Alltäglichen. Eine Menge neuer Problemlagen und die Notwendigkeit kreativer Notlösungen hatte ich ebenso erwartet, wie, dass es schmerzhaft werden würde. Schmerzhaft, nicht nur für den Fuß, sondern insgesamt wegen der temporären Veränderungen [&#8230;]</p>
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<h3 class="wp-block-heading">Zurückfinden</h3>



<p>Anfang 2025 hatte ich eine geplante Fuß OP. Das waren zwölf Wochen Auszeit meiner üblichen Bewegungsgewohnheiten und damit ein bewusster Bruch des Alltäglichen. Eine Menge neuer Problemlagen und die Notwendigkeit kreativer Notlösungen hatte ich ebenso erwartet, wie, dass es schmerzhaft werden würde. Schmerzhaft, nicht nur für den Fuß, sondern insgesamt wegen der temporären Veränderungen der Organisation aller unserer alltäglichen Abläufe, das Canceln von Arbeitsaufträgen und entsprechend das Ausbleiben von Einnahmen wurden selbstverständlich auch im Vorfeld mitbedacht. Manche Entscheidungen erscheinen bei Licht betrachtet im Leben eben alternativlos.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Schmerz ist unvermeidlich</h3>



<p>Aber dann hatte ich so bezaubernde Begegnungen mit den liebevollen Menschen rund um mich herum. Mit so viel Liebe und Hilfsbereitschaft hatte ich niemals gerechnet. Also wirklich, ich habe dabei viel Neues gelernt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Meiste fügt sich &#8211; Vieles übt sich</h3>



<p>Nach zwölf Wochen ging ich dann wieder mit beiden Füßen. Ich habe mir angewöhnt, fast täglich spazieren zu gehen, bewusster als zuvor.</p>



<p>Das Gehen hat jetzt eine hohe Priorität und zwar aus ganz vielfältigen verschiedenen guten Gründen, die mit und mit immer klarer wurden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bodenhaftung und Leichtigkeit</h3>



<p>An vielen Tagen ist immer noch am Anfang stures Gehen. Unterwegs wandelt sich diese Sturheit allmählich zum Glücksgefühl, denn ich spüre, wie es zunehmend geschmeidiger wird. Manchmal finde ich es nahezu leichtfüßig. </p>



<p>Das Gehen lässt mich in gutem Kontakt mit meinem Körper sein. Es übt sich, ausgehend von meinem rechten Fuß, ein gutes rundes Abrollen und der gesamte Bewegungsablauf ist mir angenehm.</p>



<p>Überraschung über mich selbst, Dankbarkeit breitet sich aus. Und dann spreche ich manchmal ein ernstes Wörtchen mit mir selbst:,<em> schau mal, Du Ego &#8211; Kastenkopf, liebe diese Leichtigkeit des Seins, vergiss den Rest, Freu Dich über dieses größte Glück, wie Dein Körper sich ununterbrochen regeneriert. Er tut es einfach. Das ist wundervoll.</em></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading"> Bewegungsfreiheit</h3>



<p>Das fühlt sich richtig gut an, ganzheitlich. Damit meine ich, dass es mich auch von dem kreiselnden Denken abbringt, dass ich an manchen Tagen betreibe. </p>



<p>Generell ist es für mich wichtig, Bewegungsfreiheit zu empfinden und Bewegung, das ist mal wieder klarer geworden, ist jetzt meine persönliche Bewältigungsstrategie Nummer eins.</p>



<p>Beim Gehen finde ich schöne Impulse und die vielen Blickwinkel unterwegs in der Natur animieren zu guten Ideen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Begegnungen</h3>



<p>Inzwischen gehen wir manches Mal zu zweit. Wer hätte das von uns beiden je erwartet? Vielleicht musste bei jedem von uns etwas passieren, das uns darauf gestoßen hat, einmal ein paar Dinge anders zu machen, wer weiß?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Willst Du mit mir gehen?</h3>



<p>Manchmal hat einer von uns ein Enkelkind vor der Brust oder ein anderes Enkelkind wird von uns im Kinderwagen geschoben, oder beides.</p>



<p>Wir wissen inzwischen beide sehr genau, was für ein Glück wir haben, das alles so erleben zu können. </p>



<p>Wir sehen uns Manu Dillenburg-Lux</p>
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</div>



<p></p>



<p></p>
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		<title>Stimmlos, stottern stammeln</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/stimmlos-stottern-stammeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 07:09:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das ganz andere Blatt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Verhaltensoriginell im Kontext von Schule hier kommt mal ein relaunch eines alten Blogs von mir, aus dem Jahr 2013&#8230; Was stimmt? Was nicht? Lerne, zu aller erst auf Dich selbst zu hören “Sie sind&#160; völlig unfähig, sich verständlich auszudrücken“ Zitat des Aushilfs- Deutschlehrers, Herrn H., der mal wieder einen Frust hatte und den er diesmal [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Verhaltensoriginell im Kontext von Schule</h3>



<p>hier kommt mal ein relaunch eines alten Blogs von mir, aus dem Jahr 2013&#8230; </p>



<h3 class="wp-block-heading">Was stimmt? Was nicht? Lerne, zu aller erst auf Dich selbst zu hören</h3>



<p>“Sie sind&nbsp; völlig unfähig, sich verständlich auszudrücken“ Zitat des Aushilfs- Deutschlehrers, Herrn H., der mal wieder einen Frust hatte und den er diesmal an meiner Person abreagierte. Diese Aussage von Herrn H. und seine vielen kleinen negativen Bemerkungen am Rand, haben eine nachhaltig tiefe Narbe hinterlassen, obwohl ich in den drei Jahren zuvor, im Deutsch- und Theaterunterricht von einem anderen Lehrer noch Unterstützung, Wohlwollen und auch gelegentlich Lob für meinen Ausdruck und sehr gute Beurteilungen erhalten hatte.</p>



<p>Nach dieser beschämenden Ansage vor versammelter Klasse habe ich in manchen Situationen gestammelt, gestottert und da ich es verdrängt hatte, oft nicht verstanden, warum mir das passiert. Manches Mal wäre ich gerne vor Scham im Erdboden versunken. Glücklicherweise wusste ich schon immer, ich kann vor mir selbst nicht fliehen. An dieser Stelle wieder einmal Danke an meine Eltern, die mich sehr früh in die Realität geschubst haben. Mein Glück, dass sie mich geliebt haben und es ganz in Ordnung fanden, wie ich als Mensch in meinem eigenen Leben unterwegs war und einfach immer sagten: </p>



<h3 class="wp-block-heading">Du schaffst das schon!</h3>



<p>Auch die Erfahrung mit dem anderen, sehr liebevollen Deutsch und Theaterlehrer, den ich vorher hatte, begleitet mich glücklicherweise. Er zeigte sich persönlich und menschlich und wusste, wann Schülerinnen und Schüler Ermutigung brauchten. Danke, auch an Herrn W. Die Erinnerung an ihn erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit. </p>



<h3 class="wp-block-heading">In freundlicher Umgebung übt es sich mit Leichtigkeit</h3>



<p>An solchen Begegnungen auf Augenhöhe orientiere ich mich heutzutage bevorzugt. Übungen, die das Leben bereithält, gelingen nämlich mit Leichtigkeit, wenn da Menschen sind, die Dich so, wie Du bist, im Kielwasser ihrer positiven Erwartungen frei schwimmen lassen.</p>



<p>Ich löse mich von alten Glaubenssätzen über mich selbst, die mir zugefügt wurden, wenn ich mich sprachlich ausdrückte. Die Kraft meiner Sprache ist ungebrochen und das Wissen, dass ich mich ausdrücken kann, ist inzwischen nach viel Training in mir tief verankert. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Schritt für Schritt</h3>



<p>Zuversicht, dass es jeden Tag und mit jeder Übung besser wird, begleitet mich. Ich erprobe mich vor vielen neuen Hintergründen und werte alle meine Erfahrungen mit meinem ersten Zeugen, mir selbst, gut aus. Und dann sage ich zu mir: „das war schon gut, für das erste Mal in diesem Zusammenhang. Demnächst kannst du das eine oder andere noch verändern und verbessern und es durch dies oder jenes ersetzen und dies und das dafür auslassen.“ Aber niemals beschimpfe und verunglimpfe ich mein Tun.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Keine Angst vor Perfektion &#8211; es gibt sie  nicht</h3>



<p>Als mein erster Zeuge, weiß ich durch meine vielen unterschiedlichen Erfahrungen inzwischen,  ich gebe stets mein Bestes und bin immer wohlwollend unterwegs.  Natürlich bin ich dabei ein fehlerhafter, unperfekter Mensch, umgeben von lauter fehlerhaften, unperfekten Menschen. Und so ist die Realität &#8211; natürlich und in allerbester Ordnung. Ich gehe also frei weiter auf meinen Wegen, so gut ich es zum jeweiligen Zeitpunkt kann.  </p>



<h3 class="wp-block-heading">Sprich freundlich mit Dir &#8211; sprich freundlich mit mir</h3>



<p>Wer mit sich selbst “ich sollte, ich müsste&#8220; spricht, macht sich unnötig Druck, überfordert sich. Warum sollte ich das ? Weil Herr H. mir eine Note gibt, eine vier vielleicht, wo vorher eine eins war, weil er es in diesem Halbjahr eben kann&#8230;- vielleicht mache ich mir selbst zu viel Druck, für die gute Verarbeitung der vielfältigen Wahrnehmungen in der Begegnung mit Herrn H&#8230;ich stottere&#8230;spüre das schräge Machtgefüge, welches ich mich nicht anzusprechen traue&#8230;wen wundert das jetzt noch!? Gut, dass diese Schulzeit so lange her ist&#8230;.Gut, dass ich mir heute keine Angst mehr machen lasse, schräge Machtgefüge anzusprechen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Lass das Sollen &#8211; mach das Wollen</h3>



<p>Lernen funktioniert viel besser, wenn ich in einer friedvollen, liebevollen Umgebung bin. Ich möchte in einer Welt leben, in der Menschen sind, die mir und allen anderen etwas zutrauen. Menschen, die wissen, dass ich es eines Tages besser können werde. Menschen, die anerkennen, dass ich willens und fähig bin. Menschen, die ein Menschenbild in sich tragen, bei dem jeder Mensch dankenswerterweise mit eigenen&nbsp;Talenten und Begabungen gesegnet ist und diese neugierig in die Welt einbringen möchte. Ich wünsche mir, mit Menschen zusammen zu leben, die selbst das Leben und damit den ewigen Lernprozess bejahen, weil sie wissen, dass sie sonst gar nicht auf der Welt wären. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Bereit geboren &#8211; alles in Ordnung </h3>



<p>Als erwachsener Mensch kann ich mir diese Wertschätzung selbst entgegenbringen. </p>



<p>Selbstakzeptanz kann der Anfang alles Guten in meinem Leben sein, für das ich jetzt den Boden bereite. </p>



<p>Step one: sich von alten Glaubenssätzen über sich selbst jetzt verabschieden. Danke, ich brauche euch nicht mehr. Und: Danke allen guten Vorbildern, die zeigen, dass wir Menschen es schaffen können, uns&nbsp;aus negativen Glaubensfesseln zu befreien. </p>



<p>Ich persönlich, bin sicher und zuversichtlich, in all dem Guten des Lebens geborgen zu sein. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Zur rechten Zeit am rechten Ort</h3>



<p>Und so gefällt mir der Gedanke, von Robert Betz, dass es auch Arsch-Engel gibt. Damit bezeichnet er solche Wegbegleiter, die das weniger Gute in uns anstoßen und uns damit letztlich auch herausfordern, auf uns selbst zu achten. Die Weiterentwicklungen erfolgen aus eigener Kraft. Inspirationen kommen von überall &#8211; auch dafür Danke.</p>



<p>Und doch, ist da immer mal wieder was mit meiner Stimme los. In dem Zusammenhang kommt dann die Erkenntnis zum Tragen: kein Mensch ist jemals stimmlos, in einem gewissen Sinne. </p>



<p>Wir haben teil am Miteinander und wir wirken mit. Gut zu wissen und zu beachten, dass ich trotzdem niemals stimmlos bin. Und zwischenpersönlich ist es im wahrsten Sinne des Wortes interessant, wie die Mitmenschen mit dem Schweigenden umgehen.</p>



<p>Dazu gibt es unterschiedlichste interessante Studien, Selbsterfahrungen, nicht nur von mir. Ich habe ein Buch einer Kanadierin gefunden, die sich freiwillig Schweigezeiten auferlegt hat. Ihre Erfahrungen zeigen, dass es manche Verhältnismäßigkeiten und strukturelle Hintergründe in den Blick bringen kann, auf diese Weise einmal für sich einen Ruheraum zu haben, aus dem man dann die Begegnungen mit seiner Umwelt genauer inspizieren kann &#8211;  so manchem begegnet man zweimal&#8230;staunen, daraus lernen  </p>



<h3 class="wp-block-heading">und weitergehen&#8230;</h3>



<p>Wir sehen uns, Manu Dillenburg -Lux</p>
</div>
</div>



<p></p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%">
<p></p>
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		<title>Über Gehen</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/ueber-gehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 May 2023 10:12:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das ganz andere Blatt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie geht&#8217;s? Ja, geht´s noch? Sich gehenlassen. Geht Dir auf den Geist. Das geht zu weit. Das hätte ins Auge gehen können. Wie lange soll das so gehen? Es ist noch immer gut gegangen. Es geht auch so. Auch das geht vorbei, geh davon aus. Geh doch Es geht auch anders. Geh. Also, ich geh [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Wie geht&#8217;s?</h3>



<p>Ja, geht´s noch? Sich gehenlassen. Geht Dir auf den Geist.  Das geht zu weit. Das hätte ins Auge gehen können. Wie lange soll das so gehen?  </p>



<h3 class="wp-block-heading">Es ist noch immer gut gegangen.</h3>



<p>Es geht auch so.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Auch das geht vorbei,</h3>



<p>geh davon aus.</p>



<p></p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"> </h3>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Geh doch</h3>



<p>Es geht auch anders. Geh. </p>



<p>Also, ich geh &#8217;ne Runde durch den Wald.</p>



<p>Wir sehen uns, Manu Dillenburg &#8211; Lux</p>
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		<item>
		<title>Ganz deutlich mehrdeutig</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/ganz-deutlich-mehrdeutig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 May 2023 13:04:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das "Alles-ist-möglich"-Buch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hä? An genau dem Punkt, wo mir mein Gesprächspartner vermeintlich auf den Keks geht, zeigt sich, dass ich die Feinheiten meines eigenen Konzeptes wohl nicht deutlich genug wahrgenommen habe. Und das bildet jetzt prima den Boden für Unklarheiten der zwischenpersönlichen Kommunikation. Mein Gesprächspartner tappst mir also im Dunkeln auf den weichen Keks. Mach doch mal [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Hä?</h3>



<p>An genau dem Punkt, wo mir mein Gesprächspartner vermeintlich auf den Keks geht, zeigt sich, dass ich die Feinheiten meines eigenen Konzeptes wohl nicht deutlich genug wahrgenommen habe. </p>



<p>Und das bildet jetzt prima den Boden für  Unklarheiten der zwischenpersönlichen Kommunikation. </p>



<p>Mein Gesprächspartner tappst mir also im Dunkeln auf den weichen Keks.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mach doch mal einer das Licht an!</h3>



<p>Wo kam ich her?  Wo stehe ich jetzt gerade?</p>



<p>Verhalten ist immer nur teils bewusst. Einiges mag vorbewusst sein und manches liegt noch völlig im Verborgenen und ist unbewusst.</p>



<p>In der Situation des Konfliktes, den ich erlebe, liegt also immer auch die Chance, die eigene Konzeption zu prüfen und danach für sich selbst und den Anderen klarer verstehbar zu sein &#8211; Vorausgesetzt, ich will mich authentisch in die Kommunikationssituation einbringen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wo wollt&#8216; ich hin?</h3>



<p>Es gibt ja ebenso gute Beweggründe, nicht verstehbar zu sein, strategisch nach dem Motto: <em>Täuschen, Tarnen, Verpissen.</em> Verdrängung ist was Feines, weil diese Methode erstmal Energie spart. </p>



<p></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Wie jetzt?</h3>



<p>Allerdings können Selbstverständnis und Kommunikation erst dann kongruenter gestaltet werden, wenn die Wahrnehmung des situationsabhängigen Selbstkonzeptes bewusster ist. Und das fühlt sich dann zwischenpersönlich richtig und gut und rund an.</p>



<p>So macht auch der zen-buddhistische Spruch Sinn: <em>wer innerlich zur Einheit findet, wandelt seine Umgebung ohne weiteres Tun.</em></p>



<p>Wir sehen uns, Manu Dillenburg-Lux</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Abgrenzen</title>
		<link>https://www.aktivlernen.de/abgrenzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manuela Dillenburg-Lux]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Apr 2023 14:35:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Kopfstand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>So, wie neulich in einem Kindergarten, beim Bringen der Kinder, zwischen Gruppenraum und Flur, verknäuelt mit der Gesamtsituation, inmitten der Aufgabenverantwortung für die Kindergruppe, der Verantwortung für die Sachlage, der Vielfalt der Bedürfnisse der einzelnen Kinder, dem eigenen Bedürfnis, dies für alle Beteiligten hier und jetzt günstig zu kommunizieren, taucht mit den besonders besonderen Bedürfnissen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.aktivlernen.de/abgrenzen/">Abgrenzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.aktivlernen.de">Aktiv Lernen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>So, wie neulich in einem Kindergarten, beim Bringen der Kinder, zwischen Gruppenraum und Flur, verknäuelt mit der Gesamtsituation, inmitten der  Aufgabenverantwortung für die Kindergruppe, der Verantwortung für die Sachlage, der Vielfalt der Bedürfnisse der einzelnen Kinder, dem eigenen Bedürfnis, dies für alle Beteiligten hier und jetzt günstig zu kommunizieren, taucht mit den besonders besonderen Bedürfnissen eines Vaters und seinem Kind, die Idee auf, hier für den Vater Grenzen deutlich zu machen.  </p>



<h3 class="wp-block-heading">Auf die Schnelle</h3>



<p>Zwischenpersönlich taucht das Thema <em>abgrenzen</em> immer mal wieder auf. Beim Wunsch, etwas, das man als ein Eigenes empfindet, abzugrenzen, geht es immer auch um die bestimmte Qualität, eine Bewertung der Situation und das dringende Bedürfnis, Räume, beziehungsweise Zeiträume zu gewinnen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Kompliziert ist was anderes als komplex. </h3>



<p>Wussten wir doch schon immer, dass zwischenpersönliche Wahrnehmung komplex  ist.  Irrungen und Wirrungen lösen bei uns allen  unangenehme Gefühle aus. </p>



<p>Eben erst konnte weltweit erlebt werden, wie destruktiv oder auch konstruktiv, von Fall zu Fall dann mit unangenehmen Gefühlen umgegangen wird. Wir ecken an, alle. </p>



<p>Es geht also bei der Frage, nach dem Abgrenzen, um den Wunsch, das eigene Köfferchen an  Verhaltensweisen, mit mehr Möglichkeiten und neuen Optionen zu füllen, die sich zwischenpersönlich günstiger auswirken. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Nein und Ja. Autonomie und Gemeinschaft. </h3>



<p>Wir brauchen beides. Solange wir noch in unserer Kraft sind, beide Bedürfnisse miteinander zu realisieren, können wir uns fragen: Wie mache ich für meinen Spiegelpartner jetzt transparent, was im laufenden Betrieb wichtig erscheint? Denn ich sehe mich, etwa, wie im Beispiel, einer Aufgabenverantwortung, verpflichtet, Struktur zu erhalten. Und doch möchte ich dem Gegenüber auch eine Antwort geben, die er braucht. </p>



<p>Beweggrund zu dieser Frage ist die Wahrnehmung einer Störung der eigenen Konzentration, die in dieser Phase der Begegnung miteinander erlebt wird. Das ist erst einmal etwas Subjektives &#8211; ein individuelles Konzept.  Und doch hat es auch immer einen objektiven Aspekt. Zeit und Raum sind ja nicht unbegrenzt verfügbar. Sie werden miteinander geteilt. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Allgemeinere Gedanken zum Nein:</h3>



<p>Es ist immer eine zusätzliche Aufgabe, seinen Arbeitsrahmen zu kennen und immer schwierig, im laufenden Betrieb, das persönliche Anliegen eines anderen Menschen, dem dieser Rahmen an manchem Punkt nicht vertraut ist, zu erfassen und mit ihm eine Übereinkunft, über ein, aus subjektiver  Sicht, günstigeres Setting, für den gewünschten guten Kontakt und guten Austausch miteinander, zu schaffen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Blinde Flecken &#8211; objektive Grenzen der Wahrnehmung &#8211; Verständigung braucht Zeit</h3>



<p>Ein adäquater Raum zur Verständigung, auf Augenhöhe, ist zur Klärung hilfreich. Wo befindet sich der Andere gerade jetzt? Unterschiede und Gemeinsamkeiten werden zuvor nicht wahrgenommen: …Ausgangspunkt, Tempo, das Befasst-Sein, mit einer Aufgabe …lagen im oben genannten Fall, offenbar außerhalb dessen, was für den Vater erkennbar war.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was jetzt Phase ist: für Dich, für mich, für uns.</h3>



<p>Der Wunsch, sich abzugrenzen, taucht auch in anderen Feldern unseres Lebens ab und zu auf. Warum eigentlich? Was ist da los? Wieso hat man manchmal den Eindruck, man müsse sich expliziter vom anderen abgrenzen? Wie werden im zwischenpersönlichen Kontakt Nähe und Distanz wahrgenommen? Da und dort überschreitet jemand unerwartet eine gefühlte Grenze und touchiert unser Empfinden für angemessenen Abstand. Offenbar kann er uns den Satz nicht von den Augen ablesen:</p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<p> </p>



<p></p>



<p></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Störe meine Kreise nicht</h3>



<p>In uns muss ein unerkannter Wunsch sein, den anderen zu verstehen, sonst würde er uns nicht erreichen, nicht triggern, nicht stören, mit seiner Ansprache. </p>



<p>Im obigen Fall ist das natürlich auch so, denn jede Erzieherin braucht den guten Kontakt mit den Eltern als Kunden, um ihre Arbeit, den Dienst am Kind erfüllen zu können. Nun spürt sie in der Hol- und Bringsituation eben die physikalische Grenze, jetzt und hier adäquat beide Aufgaben gut zu erfüllen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Regeln, Inhalte, Ziele und Beziehungen</h3>



<p>Die Hauptverantwortung in der Situation, im Betrieb, ist es zu der Zeit eben, die Kinder individuell in das soziale Miteinander einzuladen und dabei sowohl jedes einzelne Kind, als auch die Gruppendynamik im Blick zu halten. </p>



<p>Aus diesem Raster von Beziehungen, Regeln, Zielen und Inhalten, fällt das intensive Eingehen auf die <em>Special Effects</em>, mit der manche Eltern ihre durchaus berechtigten Bedürfnisse zum Ausdruck bringen, dann gegebenenfalls schon mal raus, weil es mehr Energie, Zeit und Raum erfordert, als vorhanden sind. </p>



<p>Und unbewusst ist, dass man das wohl gerne verstehen würde &#8211; grundsätzlich interessiert &#8211; aber man realisiert, dass man da jetzt akut an die Kapazitätsgrenzen kommt. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum </h3>



<p>nimmt der Andere das jetzt nicht wahr? Das ist die therapeutische Frage, die aus dem eigenen Unterbewusstsein auftaucht. Ganz klar bewusst ist, dass diese Frage, hier ins Gewusel, welches man zu sortieren, zu verantworten hat, nicht hingehört. Ist ja kein Therapiesetting, sondern Hol- und Bringzeit im Berufsalltag der Kita. Und da geht es um die Absprache mit den Eltern als Kunden, was da gut funktioniert, an Inhalten und Verhalten und Beziehungen, in den sozialen Rollen, die verabredet sind. Und was weniger gut, oder nicht funktioniert, ist offenbar nicht klar genug besprochen, zumindest mal für diesen Vater nicht. </p>



<p>In der Spannung, die zwischen dem Wunsch besteht, den anderen zu verstehen und der Autonomie, mit der man sich zur Aufgabenverantwortung verpflichtet hat, entsteht ein Konflikt &#8211; die Synapsen winken zum Abschied  vom Dienst: </p>



<h3 class="wp-block-heading">Unerhört, Unerkannt, Unverstanden, Unverschämt</h3>



<p>Manchmal aber, gelingt es doch ganz gut, einander auf respektvollen Wegen zu begegnen. Oft gelingt es einfach, einander im Miteinander die Beweglichkeit eines jeden zu lassen, einander nicht zu sehr einzuengen, nicht zu ängstigen, nicht zu bedrängen, nicht nicht wahrzunehmen und nicht zu übergehen, oder nicht zu übermannen, nicht zu überreden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kommunikation &#8211; in Liebe entzweit</h3>



<p>ist wirklich gut, wenn es gelingt in der Kraft zu bleiben, also frühzeitig, solange man noch in der Kraft füreinander ist, auch mal <em><strong>nein</strong></em> zu sagen und damit ein Niemandsland zwischenpersönlich zu wahren, auf dem man einander friedlich und freundlich begegnen und ein jeder gut wahrnehmen kann, wie das Miteinander jetzt gut funktionieren kann. </p>



<p>Jeder hat sein Tempo und seine persönliche Weise, für sich die Informationen zu ordnen. Zeit und Raum friedvoll miteinander zu teilen, ist damit wirklich nachhaltig. </p>



<p>Wir sehen uns, Manu Dillenburg -Lux</p>
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